abhaken
Etwas auf einer Liste mit einem Haken oder einer anderen Markierung versehen, um zu zeigen, dass es erledigt oder geprüft wurde.
Ich muss noch die letzten Punkte auf meiner To-do-Liste abhaken.

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Etwas auf einer Liste mit einem Haken oder einer anderen Markierung versehen, um zu zeigen, dass es erledigt oder geprüft wurde.
Ich muss noch die letzten Punkte auf meiner To-do-Liste abhaken.

„Abhaken“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „ab“ steht im Hauptsatz am Ende, bleibt im Nebensatz aber mit dem Verb verbunden. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen „ab“ und „haken“.
Er hakt den letzten Punkt auf der Liste ab.
Das Verb setzt sich aus „ab“ und „haken“ zusammen. „Haken“ kommt von „der Haken“ (✓). Wörtlich bedeutet es also, einen Haken neben etwas zu setzen, um es als erledigt zu markieren.
Kannst du bitte die Namen auf der Gästeliste abhaken?
Diese Bedeutung ist eine Metapher: Man setzt gedanklich einen Haken hinter ein Thema, um zu signalisieren, dass man sich damit nicht mehr beschäftigen möchte. Es geht um emotionales oder mentales Abschließen.
Nach dem Streit wollte er die Sache einfach nur noch abhaken.
„abschließen“ und „abhaken“ können beide bedeuten, dass etwas erledigt ist und nicht weiter offen bleibt. „abschließen“ klingt neutraler und oft formeller; man benutzt es für Projekte, Aufgaben, Ausbildungen oder auch für ein schwieriges Erlebnis, das man hinter sich lässt. „abhaken“ ist alltagssprachlicher und leichter: Man markiert etwas auf einer Liste als erledigt oder denkt: Das ist jetzt vorbei, ich beschäftige mich nicht weiter damit. Die Wörter sind verwechselbar, weil beide ein Ende ausdrücken. „abschließen“ passt eher bei einem echten Abschluss, „abhaken“ eher bei einzelnen Punkten oder bei etwas, das man innerlich erledigt haben will.

Nach dem Telefonat kann ich diesen Punkt auf meiner Liste abhaken.
Zum Ende des Kurses schließen die Teilnehmenden ein gemeinsames Projekt ab.