
abnutzen
Durch häufigen Gebrauch oder Reibung an Qualität, Substanz oder Funktion verlieren. Etwas wird schlechter oder geht kaputt, weil es oft benutzt wird.
Die Reifen des Autos nutzen sich mit der Zeit ab.
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Durch häufigen Gebrauch oder Reibung an Qualität, Substanz oder Funktion verlieren. Etwas wird schlechter oder geht kaputt, weil es oft benutzt wird.
Die Reifen des Autos nutzen sich mit der Zeit ab.

An Wirkung oder Originalität verlieren, weil etwas zu oft wiederholt oder verwendet wurde. Eine Idee, ein Witz oder ein Effekt wird durch ständige Wiederholung langweilig oder ineffektiv.
Der Spezialeffekt hat sich schnell abgenutzt, weil er in zu vielen Filmen vorkam.
„Abnutzen“ ist ein trennbares Verb. In Hauptsätzen steht die Vorsilbe „ab“ am Satzende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Durch die ständige Benutzung nutzt sich der Teppich schnell ab.
Das Verb wird sehr oft reflexiv gebraucht: „sich abnutzen“. Dies betont, dass der Prozess am Gegenstand oder an der Idee selbst stattfindet.
Meine Lieblingsjeans nutzt sich langsam an den Knien ab.
Der Kontext macht die Bedeutung klar. Geht es um physische Gegenstände wie Kleidung oder Autoteile, ist die wörtliche Abnutzung gemeint. Geht es um abstrakte Dinge wie Witze, Ideen oder Effekte, ist die übertragene Bedeutung gemeint.
Die Bremsbeläge am Fahrrad müssen erneuert werden, sie haben sich komplett abgenutzt.
In der übertragenen Bedeutung beschreibt „sich abnutzen“, dass etwas durch zu häufige Wiederholung an Wirkung verliert. Typische Beispiele sind ein Witz, ein Wort, eine Idee oder ein Stilmittel.
Diese Phrase wurde so oft in der Werbung benutzt, dass sie sich völlig abgenutzt hat.
Beide Wörter können beschreiben, dass Kleidung durch häufiges Tragen schlechter wird. „Auftragen“ betont, dass man ein Kleidungsstück so lange trägt, bis es abgenutzt und unansehnlich ist. „Abnutzen“ bezeichnet allgemeiner den Verlust an Qualität durch Gebrauch oder Reibung.

Das häufige Tragen nutzte die Jacke an den Ärmeln langsam ab.
Er trug seine Lieblingsjacke auf, bis der Stoff an den Ärmeln dünn und unansehnlich war.