auftragen
Eine Substanz wie Farbe, Creme oder eine andere Schicht auf eine Oberfläche aufbringen.
Tragen Sie die Sonnencreme großzügig auf, bevor Sie in die Sonne gehen.

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Eine Substanz wie Farbe, Creme oder eine andere Schicht auf eine Oberfläche aufbringen.
Tragen Sie die Sonnencreme großzügig auf, bevor Sie in die Sonne gehen.

„Auftragen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf“ steht in Hauptsätzen am Ende, in Nebensätzen bleibt sie mit dem Verb verbunden und im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ dazwischen.
Der Maler trägt die zweite Farbschicht auf.
Das Verb besteht aus „auf“ und „tragen“. Die Grundidee, etwas auf eine Oberfläche oder zu jemandem hin zu tragen, hilft, viele Bedeutungen zu verstehen, wie das Auftragen von Creme oder das Servieren von Essen.
Bitte tragen Sie die Schutzcreme auf die Haut auf.
Wenn jemandem eine Aufgabe übertragen wird, steht die Person, die die Aufgabe erhält, immer im Dativ. Das Muster ist: jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) auftragen.
Der Lehrer hat uns aufgetragen, ein Gedicht auswendig zu lernen.
Beim Auftragen einer Substanz wird die Oberfläche oft mit der Präposition „auf“ und dem Akkusativ angegeben. Das Muster lautet: etwas (Akk) auf etwas (Akk) auftragen.
Tragen Sie den Kleber nur auf eine Seite des Papiers auf.
Die Redewendung „dick auftragen“ bedeutet „stark übertreiben“. Sie wird immer in dieser festen Form verwendet.
Wenn er von seinen Reisen erzählt, trägt er immer ziemlich dick auf.
In der Bedeutung „dicker erscheinen lassen“ wird „auftragen“ oft ohne Objekt verwendet. Das Subjekt ist dann das Kleidungsstück.
Ich mag das Muster, aber die Jacke trägt leider auf.
Die Bedeutung „Essen servieren“ ist eher formell und wird hauptsächlich in der Gastronomie oder bei feierlichen Anlässen verwendet.
Zum Dessert wurde ein Schokoladenmousse aufgetragen.
„übertragen“ und „auftragen“ können beide bedeuten, dass eine Person eine Aufgabe oder Verantwortung bekommt. „übertragen“ klingt eher wie ein Weitergeben von Verantwortung, Rechten oder Zuständigkeiten, oft in einem offiziellen oder sachlichen Kontext. „auftragen“ benutzt man, wenn jemand einer anderen Person sagt, dass sie etwas tun soll. Dabei gibt es oft eine klare Rolle: Chef, Lehrerin, Eltern oder eine andere Autorität. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Aufgaben zu tun haben. Praktisch hilft: Man überträgt Verantwortung, aber man trägt jemandem eine konkrete Aufgabe auf.

Die Chefin trägt ihrem Assistenten auf, die Reise morgen zu buchen.
Die Leitung überträgt Anna die Verantwortung für das neue Projekt.