
adeln
Jemandem den Adel verleihen und ihn dadurch zu einem Adeligen machen.
Der König adelte den tapferen Soldaten.
adeln – adelte – hat geadelt
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Jemandem den Adel verleihen und ihn dadurch zu einem Adeligen machen.
Der König adelte den tapferen Soldaten.

Jemanden oder etwas durch besondere Anerkennung, Teilnahme oder Leistung aufwerten und ehren.
Die Anwesenheit der berühmten Schriftstellerin adelte die Veranstaltung.
| ich | adle adele |
|---|---|
| du | adelst |
| er/sie/es | adelt |
| wir | adeln |
| ihr | adelt |
| sie | adeln |
| ich | adelte |
|---|---|
| du | adeltest |
| er/sie/es | adelte |
| wir | adelten |
| ihr | adeltet |
| sie | adelten |
| ich | habe geadelt |
|---|---|
| du | hast geadelt |
| er/sie/es | hat geadelt |
| wir | haben geadelt |
| ihr | habt geadelt |
| sie | haben geadelt |
| du | adele! adle!, adel! |
|---|---|
| ihr | adelt! |
| Sie | adeln Sie! |
| ich | hatte geadelt |
|---|---|
| du | hattest geadelt |
| er/sie/es | hatte geadelt |
| wir | hatten geadelt |
| ihr | hattet geadelt |
| sie | hatten geadelt |
| ich | werde adeln |
|---|---|
| du | wirst adeln |
| er/sie/es | wird adeln |
| wir | werden adeln |
| ihr | werdet adeln |
| sie | werden adeln |
| ich | adele adle |
|---|---|
| du | adelst adlest |
| er/sie/es | adele adle |
| wir | adeln |
| ihr | adelt adlet |
| sie | adeln |
Für die indirekte Rede.
| ich | adelte |
|---|---|
| du | adeltest |
| er/sie/es | adelte |
| wir | adelten |
| ihr | adeltet |
| sie | adelten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | adeln |
|---|---|
| mit zu | zu adeln |
| Partizip I | adelnd |
| Partizip II | geadelt |
„Adeln“ ist aus dem sichtbaren Wort „Adel“ und der Verbendung „-n“ gebildet. Die Verbindung hilft dabei, die Grundidee des Verbs als „jemanden in den Adel bringen“ zu behalten.
Die Kaiserin adelte den verdienten Hofbeamten.
„Adeln“ wird als transitives Verb verwendet: Die Person oder Sache, die aufgewertet wird, steht im Akkusativ. Das gilt sowohl bei der wörtlichen als auch bei der übertragenen Bedeutung.
Der Fürst adelte den erfolgreichen Feldherrn.
Die Gastrolle des berühmten Schauspielers adelte das kleine Theaterstück.
Bei einer Person und einem historischen oder politischen Zusammenhang ist meist die wörtliche Bedeutung gemeint. Stehen dagegen eine Veranstaltung, eine Leistung oder eine Anwesenheit im Mittelpunkt, wird „adeln“ meist übertragen verwendet.
Der Kaiser adelte den treuen Diener für seine Verdienste.
Der Titelgewinn adelte die ganze Saison des Vereins.