
ahnen
Eine vage Vorstellung oder ein Wissen von etwas haben. Wird sehr häufig in verneinten Sätzen verwendet, um auszudrücken, dass man von etwas überhaupt nichts wusste.
Ich hatte keine Ahnung, dass die Prüfung schon morgen ist!
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Eine vage Vorstellung oder ein Wissen von etwas haben. Wird sehr häufig in verneinten Sätzen verwendet, um auszudrücken, dass man von etwas überhaupt nichts wusste.
Ich hatte keine Ahnung, dass die Prüfung schon morgen ist!

Ein unbestimmtes Gefühl oder eine Vorahnung haben, dass etwas Bestimmtes (oft Negatives) geschehen wird.
Schon als das Telefon klingelte, ahnte sie, dass es schlechte Nachrichten waren.
Das Verb „ahnen“ ist die Basis für das Nomen „die Ahnung“. Wenn man etwas ahnt, hat man eine Ahnung davon. Die Wendung „keine Ahnung haben“ ist extrem häufig in der Umgangssprache.
Ich habe keine Ahnung, wie spät es ist.
Das Verb „ahnen“ wird sehr oft in verneinten Sätzen verwendet, um auszudrücken, dass man etwas absolut nicht wusste oder erwartet hat. Typische Formulierungen sind „nichts ahnen“ oder „nicht ahnen können“.
Er ahnte nichts von der Überraschungsparty.
Wenn „ahnen“ eine Vorahnung beschreibt, folgt oft entweder ein direktes Objekt im Akkusativ oder ein Nebensatz mit „dass“.
Sie ahnte das Unglück schon, bevor es passierte.
In der Bedeutung „eine Vorahnung haben“ wird „ahnen“ meistens für negative oder beunruhigende Ereignisse verwendet. Man ahnt selten etwas Gutes, sondern eher ein Problem oder eine Gefahr.
Er ahnte Böses, als er die Polizei vor seiner Tür sah.
Wissen bezeichnet gesicherte Kenntnis über eine Tatsache oder Information. Ahnen bedeutet dagegen nur, eine vage Vorstellung oder ein mögliches Wissen zu haben, und wird verneint oft besonders stark gebraucht. Für sichere Information passt wissen, für eine unsichere Vermutung ahnen.

Ich ahne, dass die Besprechung morgen ausfällt.
Ich weiß, dass die Besprechung morgen stattfindet.