
die Akte
Eine Sammlung von Dokumenten und Schriftstücken zu einem bestimmten Fall, einer Person oder einem Thema, die meist in einem Ordner aufbewahrt wird.
Der Anwalt hat die Akte des neuen Mandanten sorgfältig studiert.
Akte
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Eine Sammlung von Dokumenten und Schriftstücken zu einem bestimmten Fall, einer Person oder einem Thema, die meist in einem Ordner aufbewahrt wird.
Der Anwalt hat die Akte des neuen Mandanten sorgfältig studiert.

Einer der Hauptabschnitte eines Theaterstücks oder einer Oper.
Die dramatische Wendung ereignet sich erst im dritten Akt.

Eine Angelegenheit als erledigt betrachten und sich nicht weiter damit befassen.
Nach der Entschuldigung können wir den Streit zu den Akten legen.
Im Zusammenhang mit Dokumenten wird „Akte“ oft mit bestimmten Verben kombiniert. Man kann „eine Akte anlegen“ (erstellen), „eine Akte schließen“ (beenden) oder „Einsicht in eine Akte nehmen“ (lesen).
Die Polizei hat für den Fall eine neue Akte angelegt.
Das Wort „Akte“ ist oft Teil von zusammengesetzten Nomen, die den Inhalt genauer beschreiben. Häufige Beispiele sind „Personalakte“ (über einen Mitarbeiter), „Krankenakte“ (über einen Patienten) oder „Polizeiakte“ (über einen Kriminalfall).
Alle wichtigen Informationen über den Patienten stehen in seiner Krankenakte.
Die Redewendung „etwas zu den Akten legen“ ist eine feste Einheit. Das „etwas“ wird durch die Sache ersetzt, die man als erledigt betrachtet. Die Form „zu den Akten“ bleibt dabei unverändert.
Wir haben uns geeinigt, also können wir den Streit zu den Akten legen.
In einem bürokratischen Zusammenhang können die Akte und der Akt beide mit einer schwierigen Sache verbunden sein. Die Akte bezeichnet dabei die gesammelten Dokumente, der Akt umgangssprachlich die aufwendige oder komplizierte Angelegenheit selbst. Geht es um Unterlagen, passt „Akte“, geht es um den Aufwand, passt eher „Akt“.

Die Sachbearbeiterin legte die Akte mit allen Unterlagen auf den Tisch.
Die Genehmigung für den Umbau war ein komplizierter Akt.