
allmählich
Langsam und schrittweise über einen längeren Zeitraum geschehend.
Allmählich wurde es dunkel und die Sterne kamen zum Vorschein.
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Langsam und schrittweise über einen längeren Zeitraum geschehend.
Allmählich wurde es dunkel und die Sterne kamen zum Vorschein.
Als Adverb kann „allmählich“ flexibel im Satz stehen. Steht es am Anfang auf Position 1, folgt direkt das Verb. Es kann aber auch nach dem Verb und Subjekt stehen.
Allmählich verstand ich das Problem.
„Allmählich“ beschreibt einen langsamen Wandel und wird daher oft mit Verben der Veränderung kombiniert. Typische Beispiele sind „allmählich werden“, „beginnen“, „sich gewöhnen“ oder „verstehen“.
Die Kinder gewöhnen sich allmählich an die neue Schule.
Das Wort betont einen Prozess, der nicht plötzlich, sondern in kleinen, kaum merklichen Schritten abläuft. Es beschreibt oft natürliche Entwicklungen oder langsame Veränderungen.
Nach dem langen Winter wird es allmählich wärmer.
Langsam und allmählich können beide eine Veränderung nach und nach beschreiben. Langsam stellt dabei eher das geringe Tempo in den Vordergrund, während allmählich den schrittweisen Übergang über längere Zeit betont. Bei verzögertem Fortschritt passt langsam, bei einer Entwicklung in kleinen Schritten allmählich.

Mit jedem Tag bessert sich sein Zustand allmählich.
Trotz der Behandlung bessert sich sein Zustand nur langsam.