
alltäglich
Etwas, das normal, gewöhnlich und Teil des täglichen Lebens ist. Es kann neutral (üblich) oder leicht negativ (banal, unspektakulär) gemeint sein.
Staus auf dem Weg zur Arbeit sind für viele Pendler ein alltägliches Ärgernis.
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Etwas, das normal, gewöhnlich und Teil des täglichen Lebens ist. Es kann neutral (üblich) oder leicht negativ (banal, unspektakulär) gemeint sein.
Staus auf dem Weg zur Arbeit sind für viele Pendler ein alltägliches Ärgernis.
Das Wort ist eine Ableitung von „Alltag“ mit der Endung „-lich“. Der „Alltag“ selbst bedeutet wörtlich „alle Tage“. „Alltäglich“ beschreibt also etwas, das zum normalen Tagesablauf gehört.
Das Kochen am Abend ist für mich eine alltägliche Aufgabe.
Neben der neutralen Bedeutung „gewöhnlich“ hat „alltäglich“ oft eine leicht negative Konnotation. Es kann auch „nichts Besonderes“, „langweilig“ oder „banal“ bedeuten.
Er flüchtete sich in Bücher, um seiner alltäglichen Existenz zu entkommen.
Häufige Nomen, die mit „alltäglich“ kombiniert werden, sind „Problem“, „Sorge“, „Situation“, „Gegenstand“ oder „Routine“.
Der Verlust des Schlüssels ist ein alltägliches Problem.
Täglich gibt an, dass etwas an jedem Tag geschieht. Alltäglich beschreibt dagegen etwas als normal, gewöhnlich oder wenig überraschend. Bei einer Routine passt täglich also zur Häufigkeit, alltäglich zur vertrauten oder möglicherweise langweiligen Wirkung.

Die Fahrt mit dem Bus zur Arbeit ist für Mara längst alltäglich.
Mara fährt täglich mit dem Bus zur Arbeit.