die Amme
Eine Frau, die gegen Bezahlung das Kind einer anderen Frau stillt und betreut. Dieser Beruf war vor allem in früheren Zeiten verbreitet.
Da die Königin keine Milch hatte, wurde eine Amme für den Prinzen gesucht.

Amme
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Eine Frau, die gegen Bezahlung das Kind einer anderen Frau stillt und betreut. Dieser Beruf war vor allem in früheren Zeiten verbreitet.
Da die Königin keine Milch hatte, wurde eine Amme für den Prinzen gesucht.

Ein sehr gebräuchliches Wort, das von „Amme“ abstammt, ist „das Ammenmärchen“. Es bezeichnet eine weit verbreitete, aber falsche Vorstellung oder eine unglaubwürdige Geschichte.
Die Idee, dass man von kalten Füßen eine Erkältung bekommt, ist ein Ammenmärchen.
Die Bedeutung erkennen Sie am Kontext: In historischen Texten über Familien oder Adel ist die stillende Frau gemeint. In der Alltagssprache ist es meist eine negative Beschreibung für eine überfürsorgliche Person. In biologischen Texten bezieht es sich auf Tiere.
Im 18. Jahrhundert war es üblich, dass wohlhabende Familien eine Amme beschäftigten.
Wenn „Amme“ für eine Person verwendet wird, die sich um einen anderen Erwachsenen kümmert, ist dies immer figurativ und negativ gemeint. Der Ausdruck kritisiert, dass die Fürsorge übertrieben und unangemessen ist.
Er ist 30 und seine Mutter wäscht immer noch seine Wäsche – sie ist seine persönliche Amme.
Die ursprüngliche Bedeutung ist heute fast nur noch historisch. Der Beruf der Amme ist in vielen Kulturen verschwunden. Man findet das Wort daher vor allem in Büchern, Filmen oder Texten, die in der Vergangenheit spielen.
In der Biografie der Königin wurde auch ihre Amme erwähnt.
„Hebamme“ und „Amme“ haben beide mit Geburt, Babys und Betreuung zu tun, meinen aber nicht dasselbe. Eine „Hebamme“ ist eine medizinisch ausgebildete Fachperson, die Frauen vor, während und nach der Geburt begleitet. Eine „Amme“ ist eine Frau, die früher oft gegen Bezahlung ein fremdes Kind gestillt und betreut hat. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide im Umfeld von Mutter und Kind vorkommen. Heute ist im normalen Kontext rund um Schwangerschaft und Geburt fast immer „Hebamme“ das passende Wort.

In alten Geschichten gibt es oft eine Amme, die das Kind einer reichen Familie stillt.
Die Hebamme kommt morgen zu uns nach Hause und schaut nach dem Baby.