in Anbetracht
Eine formale Wendung, die „angesichts“ oder „wenn man bedenkt“ bedeutet. Sie leitet eine Begründung ein, die auf einem bestimmten Umstand basiert.
In Anbetracht der schlechten Wettervorhersage wurde das Fest abgesagt.

Anbetracht
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Eine formale Wendung, die „angesichts“ oder „wenn man bedenkt“ bedeutet. Sie leitet eine Begründung ein, die auf einem bestimmten Umstand basiert.
In Anbetracht der schlechten Wettervorhersage wurde das Fest abgesagt.

Das Wort „Anbetracht“ wird heute fast nur noch in der festen Wendung „in Anbetracht“ verwendet. Es als einzelnes Nomen zu benutzen, ist extrem selten und unüblich.
In Anbetracht der Umstände haben wir unser Bestes getan.
Die Präpositionalphrase „in Anbetracht“ verlangt immer den Genitiv. Achten Sie darauf, nicht fälschlicherweise den Dativ zu verwenden.
In Anbetracht seines hohen Alters reist er nicht mehr so viel.
Die Wendung „in Anbetracht“ gehört zur formellen Schriftsprache oder zu gehobener Ausdrucksweise. Im normalen Alltagsgespräch wird sie selten verwendet.
In Anbetracht der neuen Beweise muss der Fall neu aufgerollt werden.
„wegen“ und „in Anbetracht“ können beide einen Grund oder einen wichtigen Umstand nennen. „wegen“ ist die normale Präposition für einen direkten Grund: wegen des Regens, wegen eines Termins. Es passt sehr gut im Alltag. „in Anbetracht“ ist eine feste, formellere Wendung. Man benutzt sie eher, wenn man einen Umstand bei einer Entscheidung oder Bewertung berücksichtigt, zum Beispiel in Berichten, offiziellen Texten oder ernsten Gesprächen. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide eine Begründung einleiten. Einfach gesagt: „wegen“ nennt die Ursache, „in Anbetracht“ bedeutet eher „wenn man diesen Umstand bedenkt“.

In Anbetracht der hohen Kosten verschieben wir den Kauf auf nächsten Monat.
Wegen des starken Regens fällt das Training im Park heute aus.