der Anblick
Das, was man sieht; die visuelle Wahrnehmung einer Szene, einer Person oder eines Objekts.
Der Anblick des Sonnenuntergangs über dem Meer war wunderschön.

Anblick
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Das, was man sieht; die visuelle Wahrnehmung einer Szene, einer Person oder eines Objekts.
Der Anblick des Sonnenuntergangs über dem Meer war wunderschön.

„Anblick“ setzt sich aus der Vorsilbe „an-“ und dem Nomen „der Blick“ zusammen. Es ist das, was man wahrnimmt, wenn man etwas „anblickt“ (anschaut).
Der erste Blick auf die Stadt war beeindruckend, und auch der weitere Anblick enttäuschte nicht.
Die Formulierung „beim Anblick von etwas“ ist sehr häufig. Sie bedeutet „als jemand etwas sah“ und leitet oft eine Reaktion auf das Gesehene ein.
Beim Anblick der riesigen Spinne schrie sie laut auf.
Um einen Eindruck zu beschreiben, wird „Anblick“ fast immer von einem wertenden Adjektiv begleitet. Typisch sind „ein schöner/herrlicher Anblick“ oder „ein furchtbarer/trauriger Anblick“.
Die Müllberge am Strand boten einen traurigen Anblick.
„das Bild“ und „der Anblick“ können beide das meinen, was man sieht. „Bild“ ist aber allgemeiner: Es kann eine Szene sein, die man vor sich sieht, oder auch eine Darstellung wie ein Foto oder Gemälde. „Anblick“ meint stärker den direkten visuellen Eindruck in einem bestimmten Moment. Oft klingt „Anblick“ wertend, zum Beispiel schön, traurig oder überraschend. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Sehen zu tun haben. Wenn etwas gemalt, fotografiert oder auf einem Bildschirm gezeigt wird, passt meistens „Bild“. Wenn man über den Eindruck einer echten Szene spricht, ist „Anblick“ oft genauer.

Der Anblick der leeren Straßen am frühen Morgen war ungewohnt.
Nach dem Sturm bot der Garten ein trauriges Bild.