die Aussicht
Der Blick, den man von einem bestimmten Ort aus auf die Umgebung hat.
Vom Turm hat man eine fantastische Aussicht über die ganze Stadt.

Aussicht
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Der Blick, den man von einem bestimmten Ort aus auf die Umgebung hat.
Vom Turm hat man eine fantastische Aussicht über die ganze Stadt.

„Aussicht“ setzt sich aus „aus“ und „Sicht“ zusammen. Es bedeutet wörtlich der Blick nach draußen. Diese Grundidee überträgt sich auch auf die übertragene Bedeutung: der Blick in die Zukunft.
Die Sicht vom Gipfel war heute leider nicht gut.
In beiden Hauptbedeutungen wird „Aussicht“ fast immer mit der Präposition „auf“ und dem Akkusativ verwendet. Man hat eine Aussicht auf einen Ort oder eine Aussicht auf ein zukünftiges Ereignis.
Vom Hotelzimmer hat man eine tolle Aussicht auf den Strand.
Die Bedeutung von „Aussicht“ erkennt man am Kontext. Geht es um einen Ort (Berg, Turm, Fenster), ist der Blick gemeint. Geht es um die Zukunft (Job, Erfolg, Heilung), ist eine Chance oder Perspektive gemeint.
Die Aussicht auf eine schnelle Genesung ist gering.
Der Ausdruck „jemandem etwas in Aussicht stellen“ ist eine feste Wendung. Er bedeutet, jemandem eine zukünftige Möglichkeit anzudeuten. Die Person steht im Dativ und die Sache im Akkusativ.
Meine Chefin hat mir eine neue, interessante Aufgabe in Aussicht gestellt.
„die Zukunft“ und „die Aussicht“ können beide mit dem zu tun haben, was später möglich ist. „die Zukunft“ meint eher den ganzen weiteren Weg oder die allgemeinen Möglichkeiten einer Person oder Sache. „die Aussicht“ meint stärker eine konkrete Chance, dass etwas Bestimmtes passiert. Man sagt zum Beispiel „die Aussicht auf eine Stelle“ oder „gute Aussichten“. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide auf spätere Entwicklungen zeigen. Als Merkhilfe: „Zukunft“ ist der größere Zeitraum, „Aussicht“ ist eine bestimmte Chance darin.

Nach dem guten Gespräch hat Maria eine echte Aussicht auf die Stelle.
Heute sprechen wir im Team über die Zukunft unseres kleinen Betriebs.