
sich anfreunden mit
Eine Freundschaft mit jemandem beginnen und aufbauen.
In der neuen Schule hat er sich schnell mit seinen Mitschülern angefreundet.
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Eine Freundschaft mit jemandem beginnen und aufbauen.
In der neuen Schule hat er sich schnell mit seinen Mitschülern angefreundet.

Eine neue oder unangenehme Idee, Situation oder Tatsache allmählich akzeptieren lernen.
Ich kann mich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden, umzuziehen.
„Anfreunden“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „an“ am Satzende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er freundete sich schnell mit den neuen Kollegen an.
Dieses Verb ist immer reflexiv und wird mit der festen Präposition „mit“ und dem Dativ verwendet. Die Struktur lautet also immer: sich mit jemandem/etwas anfreunden.
Hast du dich schon mit dem neuen Projektleiter angefreundet?
Das Objekt nach „mit“ verrät die Bedeutung. Folgt eine Person, bedeutet es „Freundschaft schließen“. Folgt eine abstrakte Sache wie „Gedanke“, „Idee“ oder „Situation“, bedeutet es „etwas akzeptieren lernen“.
Sie hat sich im Urlaub mit einer netten Familie angefreundet.
Beide Wörter können zeigen, dass man eine zunächst unangenehme Idee oder Situation annimmt. „Sich anfreunden mit“ hebt aber einen allmählichen Wandel zu einer positiveren Haltung hervor, während „akzeptieren“ auch bei einer neutralen oder widerwilligen Annahme passt. Nutze „anfreunden“ bei wachsender innerer Zustimmung.

Nach einigen Tagen konnte ich mich allmählich mit dem neuen Arbeitsplan anfreunden.
Nach einigen Tagen konnte ich den neuen Arbeitsplan akzeptieren.