
anhaben
Ein Kleidungsstück tragen.
Was hattest du gestern auf der Party an?
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Ein Kleidungsstück tragen.
Was hattest du gestern auf der Party an?

In der Lage sein, jemandem zu schaden oder ihn negativ zu beeinflussen. Wird meistens in verneinten Sätzen verwendet.
Die Kritik konnte ihm nichts anhaben, er blieb ganz gelassen.
„Anhaben“ ist ein trennbares Verb, das aus „an“ und „haben“ besteht. In einem Hauptsatz steht die Vorsilbe „an“ am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv bleibt das Verb zusammen.
Er hatte bei der Feier einen eleganten Anzug an.
Die Wendung „jemandem etwas anhaben können“ wird fast immer verneint. Sie beschreibt, dass eine Person von etwas Negativem nicht betroffen ist. Die Person, der nichts geschieht, steht immer im Dativ.
Der Regen konnte uns nichts anhaben, wir hatten gute Kleidung.
In der Bedeutung „Kleidung tragen“ wird „anhaben“ sehr häufig in der gesprochenen Sprache verwendet, besonders in Fragen.
Was hast du denn heute Schönes an?
Die beiden Bedeutungen sind leicht zu unterscheiden. Wenn es um Kleidung geht, wird oft ein Akkusativobjekt verwendet (ein Kleid anhaben). Wenn es um Schaden geht, wird immer ein Dativobjekt verwendet (jemandem nichts anhaben).
Sie hatte ein schönes Tuch an. (Kleidung)
Beide Wörter können ausdrücken, dass eine Person ein Kleidungsstück am Körper hat. „Anhaben“ beschreibt meist den aktuellen Zustand und klingt umgangssprachlicher, während „tragen“ auch eine Gewohnheit oder einen Stil nennen kann. Für einen momentanen Zustand passt oft „anhaben“, für allgemeine Aussagen eher „tragen“.

Lara hat heute eine blaue Jacke an.
Lara trägt im Büro oft eine blaue Jacke.