
sich anfühlen
Eine bestimmte Empfindung auf der Haut verursachen, wenn man etwas berührt; eine bestimmte taktile Eigenschaft haben.
Der Samtstoff fühlt sich sehr weich und angenehm an.
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Eine bestimmte Empfindung auf der Haut verursachen, wenn man etwas berührt; eine bestimmte taktile Eigenschaft haben.
Der Samtstoff fühlt sich sehr weich und angenehm an.

Im übertragenen Sinne ein bestimmtes Gefühl, eine Stimmung oder einen Eindruck hervorrufen.
Es fühlt sich gut an, nach einer langen Arbeitswoche endlich Wochenende zu haben.
„Anfühlen“ ist ein trennbares und reflexives Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. Das Reflexivpronomen „sich“ ist obligatorisch und bezieht sich auf das Subjekt, das die Eigenschaft hat.
Dieser Pullover fühlt sich kratzig an.
Um eine taktile Eigenschaft zu beschreiben, folgt das Verb einem einfachen Muster: Das Subjekt (die Sache) fühlt sich auf eine bestimmte Art (Adjektiv) an.
Die kalte Metalloberfläche fühlte sich unangenehm an.
Für abstrakte Eindrücke wird oft die unpersönliche Struktur „Es fühlt sich ... an“ verwendet, gefolgt von einer Infinitivkonstruktion mit „zu“ oder einem Nebensatz.
Es fühlt sich gut an, anderen zu helfen.
Fühlen beschreibt, was eine Person mit dem Tastsinn wahrnimmt. Sich anfühlen beschreibt dagegen, welche Empfindung ein Gegenstand bei der Berührung hervorruft. Für die eigene Wahrnehmung passt fühlen; für die taktile Eigenschaft des Gegenstands passt sich anfühlen.

Die Oberfläche des Steins fühlt sich unter meinen Fingern rau an.
Mit den Fingern fühle ich die raue Oberfläche des Steins.