
sich anfühlen
Eine bestimmte Empfindung auf der Haut verursachen, wenn man etwas berührt; eine bestimmte taktile Eigenschaft haben.
Der Samtstoff fühlt sich sehr weich und angenehm an.
anfühlen – fühlte an – hat angefühlt
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Eine bestimmte Empfindung auf der Haut verursachen, wenn man etwas berührt; eine bestimmte taktile Eigenschaft haben.
Der Samtstoff fühlt sich sehr weich und angenehm an.

Im übertragenen Sinne ein bestimmtes Gefühl, eine Stimmung oder einen Eindruck hervorrufen.
Es fühlt sich gut an, nach einer langen Arbeitswoche endlich Wochenende zu haben.
| ich | fühle an |
|---|---|
| du | fühlst an |
| er/sie/es | fühlt an |
| wir | fühlen an |
| ihr | fühlt an |
| sie | fühlen an |
| ich | fühlte an |
|---|---|
| du | fühltest an |
| er/sie/es | fühlte an |
| wir | fühlten an |
| ihr | fühltet an |
| sie | fühlten an |
| ich | habe angefühlt |
|---|---|
| du | hast angefühlt |
| er/sie/es | hat angefühlt |
| wir | haben angefühlt |
| ihr | habt angefühlt |
| sie | haben angefühlt |
| du | fühl an! fühle an! |
|---|---|
| ihr | fühlt an! |
| Sie | fühlen Sie an! |
| ich | hatte angefühlt |
|---|---|
| du | hattest angefühlt |
| er/sie/es | hatte angefühlt |
| wir | hatten angefühlt |
| ihr | hattet angefühlt |
| sie | hatten angefühlt |
| ich | werde anfühlen |
|---|---|
| du | wirst anfühlen |
| er/sie/es | wird anfühlen |
| wir | werden anfühlen |
| ihr | werdet anfühlen |
| sie | werden anfühlen |
| ich | fühle an |
|---|---|
| du | fühlest an |
| er/sie/es | fühle an |
| wir | fühlen an |
| ihr | fühlet an |
| sie | fühlen an |
Für die indirekte Rede.
| ich | fühlte an |
|---|---|
| du | fühltest an |
| er/sie/es | fühlte an |
| wir | fühlten an |
| ihr | fühltet an |
| sie | fühlten an |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | anfühlen |
|---|---|
| mit zu | anzufühlen |
| Partizip I | anfühlend |
| Partizip II | angefühlt |
„Anfühlen“ ist ein trennbares und reflexives Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. Das Reflexivpronomen „sich“ ist obligatorisch und bezieht sich auf das Subjekt, das die Eigenschaft hat.
Dieser Pullover fühlt sich kratzig an.
Ich mag es, wenn Stoffe sich weich anfühlen.
Um eine taktile Eigenschaft zu beschreiben, folgt das Verb einem einfachen Muster: Das Subjekt (die Sache) fühlt sich auf eine bestimmte Art (Adjektiv) an.
Die kalte Metalloberfläche fühlte sich unangenehm an.
Das Holz fühlt sich glatt an.
Für abstrakte Eindrücke wird oft die unpersönliche Struktur „Es fühlt sich ... an“ verwendet, gefolgt von einer Infinitivkonstruktion mit „zu“ oder einem Nebensatz.
Es fühlt sich gut an, anderen zu helfen.
Es fühlte sich seltsam an, als alle mich anstarrten.
Fühlen beschreibt, was eine Person mit dem Tastsinn wahrnimmt. Sich anfühlen beschreibt dagegen, welche Empfindung ein Gegenstand bei der Berührung hervorruft. Für die eigene Wahrnehmung passt fühlen; für die taktile Eigenschaft des Gegenstands passt sich anfühlen.

Die Oberfläche des Steins fühlt sich unter meinen Fingern rau an.
Mit den Fingern fühle ich die raue Oberfläche des Steins.