die Anlaufstelle
Ein Ort, eine Person oder eine Organisation, an die man sich als Erstes wenden kann, um Hilfe, Rat oder Informationen zu erhalten.
Für wohnungslose Menschen ist die Bahnhofsmission eine wichtige Anlaufstelle.

Anlaufstelle
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Ein Ort, eine Person oder eine Organisation, an die man sich als Erstes wenden kann, um Hilfe, Rat oder Informationen zu erhalten.
Für wohnungslose Menschen ist die Bahnhofsmission eine wichtige Anlaufstelle.

Das Wort setzt sich aus „anlaufen“ und „Stelle“ zusammen. „Anlaufen“ bedeutet hier „sich an etwas wenden“. Eine Anlaufstelle ist also wörtlich ein Ort, an den man sich wendet.
Das Bürgeramt ist die erste Anlaufstelle für Passangelegenheiten.
Häufige Verben in Verbindung mit „Anlaufstelle“ sind „sein“ und „dienen“. Oft wird es mit Adjektiven wie „erste“, „wichtige“ oder „zentrale“ kombiniert.
Die Hotline dient als zentrale Anlaufstelle für alle technischen Probleme.
Um zu sagen, für wen oder was die Anlaufstelle da ist, wird die Präposition „für“ gefolgt vom Akkusativ verwendet. Die Struktur ist: Anlaufstelle für [Personen oder Probleme].
Die Schulpsychologin ist eine Anlaufstelle für Schüler mit Sorgen.
„Adresse“ und „Anlaufstelle“ können beide damit zu tun haben, wohin man sich mit einem Anliegen wendet. Das gilt besonders in der Wendung „an der richtigen Adresse sein“. Damit meint man: Man ist bei der richtigen Person oder Stelle. „Anlaufstelle“ ist konkreter und bezeichnet diese Person, Organisation oder diesen Ort selbst, oft für Hilfe, Beratung oder Informationen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide in Situationen mit Fragen oder Problemen passen. Im normalen Satz sagt man eher „Anlaufstelle“, wenn man die Stelle nennt. „An der richtigen Adresse sein“ ist eine feste Redewendung.

Bei Problemen mit dem Zug ist der Informationsschalter die erste Anlaufstelle.
Wenn du Fragen zur Anmeldung hast, bist du im Sekretariat an der richtigen Adresse.