die Anonymität
Der Zustand, in dem die Identität einer Person nicht bekannt ist oder geheim gehalten wird.
Viele Kommentatoren im Internet schätzen die Anonymität, die ihnen das Netz bietet.

Anonymität
Loading your saved state.
Der Zustand, in dem die Identität einer Person nicht bekannt ist oder geheim gehalten wird.
Viele Kommentatoren im Internet schätzen die Anonymität, die ihnen das Netz bietet.

„Anonymität“ ist das Nomen zum Adjektiv „anonym“. Die Endung „-ität“ wird oft verwendet, um aus einem Adjektiv ein abstraktes Nomen zu bilden, das einen Zustand oder eine Eigenschaft beschreibt.
Der Spender des Geldes wollte anonym bleiben.
Häufige Verben, die mit „Anonymität“ verwendet werden, sind „wahren“, „schützen“, „garantieren“ oder „aufgeben“. Man kann die Anonymität auch „genießen“.
Der Journalist muss die Anonymität seiner Quellen wahren.
Als abstraktes Nomen wird „Anonymität“ meist ohne Artikel verwendet, wenn der Zustand allgemein gemeint ist. Der bestimmte Artikel „die“ wird benutzt, wenn eine spezifische Form gemeint ist.
Er zog in eine andere Stadt, weil er sich nach Anonymität sehnte.
„Privatsphäre“ und „Anonymität“ können beide eine Person vor zu viel Öffentlichkeit schützen. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt. „Privatsphäre“ bedeutet: Mein persönlicher Bereich soll geschützt bleiben, auch wenn andere wissen, wer ich bin. „Anonymität“ bedeutet: Meine Identität ist nicht bekannt oder wird geheim gehalten. Man kann also Privatsphäre haben, ohne anonym zu sein, zum Beispiel zu Hause oder im Büro. Und man kann anonym sein, aber trotzdem persönliche Informationen verraten. Verwechselt werden die Wörter oft im Internet, weil dort beides wichtig sein kann: Wer unerkannt bleiben will, spricht von „Anonymität“; wer persönliche Daten und Grenzen schützen will, spricht von „Privatsphäre“.

In dem Forum schreiben viele Nutzer in völliger Anonymität.
Die Ärztin schützt die Privatsphäre ihrer Patienten.