
anlehnen
Etwas oder sich selbst zur Stütze schräg gegen eine senkrechte Fläche stellen oder legen.
Du kannst dein Fahrrad an die Hauswand anlehnen.
Loading your saved state.

Etwas oder sich selbst zur Stütze schräg gegen eine senkrechte Fläche stellen oder legen.
Du kannst dein Fahrrad an die Hauswand anlehnen.

Sich bei der Gestaltung von etwas an einem Vorbild oder einer Vorlage orientieren; auf etwas basieren.
Der Film lehnt sich in seiner Handlung eng an den Bestseller-Roman an.
„Anlehnen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen oder im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er lehnte sein Fahrrad an den Zaun an.
Die Bedeutung lässt sich am Objekt erkennen. Handelt es sich um konkrete, physische Dinge (Person, Fahrrad), ist die wörtliche Bedeutung gemeint. Bei abstrakten Dingen (Film, Theorie, Roman) ist die übertragene Bedeutung „basieren auf“ gemeint.
Bitte lehne die nasse Jacke nicht an die Tür an.
In der wörtlichen Bedeutung wird das Ziel, wogegen etwas gelehnt wird, immer mit der Präposition „an“ und dem Akkusativ angegeben. Das Verb kann dabei auch reflexiv verwendet werden („sich anlehnen“).
Er lehnte sich erschöpft an die Wand.
In der übertragenen Bedeutung wird das Verb immer reflexiv und mit der festen Präposition „an“ (+ Akkusativ) verwendet: „sich an etwas anlehnen“. Es bedeutet, dass etwas als Vorbild oder Grundlage dient.
Das Design des neuen Autos lehnt sich stark an klassische Sportwagen an.
Basieren auf nennt allgemein die Grundlage eines Konzepts. Sich anlehnen an bedeutet ebenfalls, dass etwas auf einem Vorbild beruht, legt aber eine bewusste und erkennbare Orientierung an dessen Gestaltung nahe. Bei Daten oder Erkenntnissen passt daher meist basieren, bei einem übernommenen Modell eher anlehnen.

Das neue Kurskonzept lehnt sich an das bewährte Modell der Nachbarschule an.
Das neue Kurskonzept basiert auf den Ergebnissen der Teilnehmerbefragung.