das Anrecht
Ein begründeter, oft rechtlicher Anspruch oder ein moralisches Recht auf etwas. Wird meist in der Wendung „ein Anrecht auf etwas haben“ verwendet.
Jeder Mitarbeiter hat nach der Probezeit ein Anrecht auf 25 Tage Urlaub.

Anrecht
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Ein begründeter, oft rechtlicher Anspruch oder ein moralisches Recht auf etwas. Wird meist in der Wendung „ein Anrecht auf etwas haben“ verwendet.
Jeder Mitarbeiter hat nach der Probezeit ein Anrecht auf 25 Tage Urlaub.

Das Wort setzt sich aus der Präposition „an“ und dem Nomen „das Recht“ zusammen. Es beschreibt also ein Recht, das man „an“ etwas hat, also einen Anspruch darauf.
Als Mieter haben Sie ein Anrecht auf eine funktionierende Heizung.
„Anrecht“ wird fast immer in der festen Wendung „ein Anrecht auf etwas haben“ verwendet. Die Präposition „auf“ verlangt hier den Akkusativ.
Sie hat ein Anrecht auf eine faire Bezahlung für ihre Arbeit.
Neben „haben“ wird „Anrecht“ oft mit Verben wie „geltend machen“, „verwirken“ oder „besitzen“ kombiniert, um auszudrücken, dass man einen Anspruch einfordert, verliert oder hat.
Wenn Sie die Frist verpassen, verwirken Sie Ihr Anrecht auf die Prämie.
„das Recht“ und „das Anrecht“ können beide bedeuten, dass jemand etwas bekommen oder tun darf. „das Recht“ ist das allgemeinere Wort und passt in vielen Situationen, zum Beispiel bei Bürgerrechten, Regeln oder persönlichen Freiheiten. „das Anrecht“ benutzt man meist mit „auf“: jemand hat ein Anrecht auf etwas Bestimmtes. Es klingt stärker nach einem begründeten Anspruch. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide einen Anspruch ausdrücken. Praktisch gilt: „Recht“ ist breiter, „Anrecht auf etwas“ ist konkreter.

Nach vielen Jahren Arbeit hat sie ein Anrecht auf diese Unterstützung.
Jeder Mitarbeiter hat das Recht auf eine Pause.