anreden
Das Gespräch mit einer Person beginnen; jemanden ansprechen.
Ein Fremder hat mich auf der Straße angeredet und nach dem Weg gefragt.

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Das Gespräch mit einer Person beginnen; jemanden ansprechen.
Ein Fremder hat mich auf der Straße angeredet und nach dem Weg gefragt.

„Anreden“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Er redet die Professorin immer sehr höflich an.
Das Verb „anreden“ braucht immer ein direktes Objekt im Akkusativ. Man fragt: Wen oder was redest du an?
Der Verkäufer hat mich sofort angeredet, als ich den Laden betrat.
Wenn Sie die Form der Anrede (z.B. „du“ oder „Sie“) nennen, verwenden Sie die Präposition „mit“ gefolgt vom Dativ. Das Muster ist: jemanden (Akkusativ) mit etwas (Dativ) anreden.
In unserer Firma reden wir alle Kollegen mit dem Vornamen an.
„nennen“ und „anreden“ können beide mit Namen oder Bezeichnungen für Personen zu tun haben. „nennen“ benutzt man, wenn man sagt, welchen Namen oder welche Bezeichnung jemand oder etwas hat. Man kann auch jemanden „freundlich“, „Chef“ oder mit einem Spitznamen nennen. „anreden“ benutzt man, wenn man direkt mit einer Person spricht oder eine bestimmte Form wie „du“, „Sie“, „Herr“ oder „Frau“ verwendet. Lernende verwechseln die Wörter oft bei Fragen wie „Wie soll ich dich nennen?“ und „Wie soll ich dich anreden?“. „Nennen“ fragt eher nach dem Namen oder der Bezeichnung; „anreden“ fragt nach der Form im direkten Gespräch.

Im Bewerbungsgespräch hat Tom die Chefin mit „Frau Becker“ angeredet.
Meine Freunde nennen mich oft Leni.