ansprechen
Sich an jemanden wenden, um ein Gespräch zu beginnen.
Ein Fremder hat mich auf der Straße angesprochen und nach dem Weg gefragt.

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Sich an jemanden wenden, um ein Gespräch zu beginnen.
Ein Fremder hat mich auf der Straße angesprochen und nach dem Weg gefragt.

„Ansprechen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „an-“ steht in einem Hauptsatz am Ende, in Nebensätzen und im Infinitiv bleibt sie mit dem Verb verbunden.
Warum sprichst du sie nicht einfach an?
Das Objekt verrät die Bedeutung: Spricht man eine Person an, beginnt man ein Gespräch. Spricht man ein Thema an, redet man darüber. Spricht eine Sache eine Person an, gefällt sie ihr.
Er hat die neue Kollegin im Flur angesprochen.
In der Bedeutung „gefallen“ ist die Sache, die gefällt, das Subjekt des Satzes. Die Person, der es gefällt, ist das Akkusativobjekt.
Dieses Lied spricht mich emotional sehr an.
Im medizinischen Kontext wird „ansprechen“ fast immer mit der Präposition „auf“ und dem Akkusativ verwendet, um eine Reaktion auf eine Behandlung zu beschreiben.
Die Entzündung spricht gut auf das Antibiotikum an.
„zur Sprache bringen“ und „ansprechen“ können beide bedeuten, dass man ein Thema nennt und darüber reden möchte. „ansprechen“ ist ein normales Verb und klingt in vielen Alltagssituationen natürlich. „zur Sprache bringen“ ist etwas fester und betont stärker, dass ein Thema in ein Gespräch oder eine Diskussion hineinkommt. Beide passen besonders bei Problemen, Fragen oder wichtigen Punkten.

Herr Lange spricht das Problem mit der Rechnung direkt an.
Beim Training bringt mein Kollege den Plan für morgen zur Sprache.