die Arbeitslosenquote
Der prozentuale Anteil der registrierten Arbeitslosen an der Gesamtzahl der zivilen Erwerbspersonen.
Die Arbeitslosenquote ist im letzten Quartal leicht gesunken.

Arbeitslosenquote
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Der prozentuale Anteil der registrierten Arbeitslosen an der Gesamtzahl der zivilen Erwerbspersonen.
Die Arbeitslosenquote ist im letzten Quartal leicht gesunken.

Das Wort ist aus „Arbeitslosen“ und „Quote“ zusammengesetzt. „Arbeitslosen“ ist der Genitiv Plural von „die Arbeitslosen“ (die Menschen ohne Arbeit) und „die Quote“ bedeutet „der prozentuale Anteil“. Wörtlich ist es also die „Quote der Arbeitslosen“.
Die Berechnung der Arbeitslosenquote ist komplex.
Im Zusammenhang mit der Arbeitslosenquote werden oft bestimmte Verben verwendet. Die Quote kann „steigen“ oder „sinken“ (von selbst) oder die Politik kann sie aktiv „senken“.
Die Arbeitslosenquote ist im letzten Monat unerwartet gestiegen.
Um den Zustand der Arbeitslosenquote zu beschreiben, verwendet man meist die Adjektive „hoch“ oder „niedrig“. Für die Entwicklung nutzt man „steigend“ oder „sinkend“.
Im internationalen Vergleich hat Deutschland eine niedrige Arbeitslosenquote.
„die Arbeitslosigkeit“ und „die Arbeitslosenquote“ gehören beide zum Thema Arbeit und Wirtschaft. „Arbeitslosigkeit“ meint den Zustand, dass Menschen keine bezahlte Arbeit haben, obwohl sie Arbeit suchen. Man kann über die Arbeitslosigkeit einer einzelnen Person oder über ein gesellschaftliches Problem sprechen. „Arbeitslosenquote“ ist dagegen eine Zahl in Prozent. Sie zeigt, wie groß der Anteil der registrierten Arbeitslosen ist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide oft in Nachrichten und Statistiken vorkommen. Merksatz: „Arbeitslosigkeit“ ist der Zustand oder das Problem, „Arbeitslosenquote“ ist die gemessene Prozentzahl.

Im Bericht steht, dass die Arbeitslosenquote im März gesunken ist.
Nach der Schließung der Fabrik stieg die Arbeitslosigkeit in der Stadt.