Eine gesetzliche Sozialversicherung, die Arbeitnehmer im Falle von Arbeitslosigkeit finanziell absichert. Die Beiträge werden in der Regel von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gemeinsam getragen.
beispiel
Wer seinen Job verliert, erhält unter bestimmten Voraussetzungen Geld von der Arbeitslosenversicherung.
Tipps
Wortzusammensetzung
Dieses lange Wort lässt sich einfach zerlegen: Es ist eine „Versicherung“ für den Fall, dass man „arbeitslos“ wird. Das „-en-“ in der Mitte ist ein typisches Verbindungselement.
BEISPIEL
Jeder Arbeitnehmer in Deutschland zahlt in die Arbeitslosenversicherung ein.
Wortfamilie
Die Arbeitslosenversicherung ist Teil des deutschen Sozialversicherungssystems. Das Wort folgt dem gleichen Muster wie „Krankenversicherung“, „Rentenversicherung“ und „Pflegeversicherung“.
BEISPIEL
Die Sozialabgaben umfassen Beiträge für Kranken- und Arbeitslosenversicherung.
Typische Verben
Im Zusammenhang mit der Arbeitslosenversicherung sind zwei Handlungen zentral: Man „zahlt Beiträge“ (in die Versicherung) und man „bezieht Leistungen“ (aus der Versicherung).
BEISPIEL
Nach seiner Kündigung bezog er für ein Jahr Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung.
Vergleichen mit
confusable
Arbeitslosenversicherung vs Arbeitslosengeld
„das Arbeitslosengeld“ und „die Arbeitslosenversicherung“ gehören beide zum Thema Arbeitslosigkeit und Geld, meinen aber nicht dasselbe. „Arbeitslosengeld“ ist das Geld, das eine arbeitslose Person unter bestimmten Bedingungen bekommt. „Arbeitslosenversicherung“ ist die gesetzliche Versicherung, in die Arbeitnehmer und Arbeitgeber normalerweise Beiträge zahlen. Aus dieser Versicherung kann später Arbeitslosengeld bezahlt werden. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil beide ähnlich klingen. Merke: Die Versicherung ist das System, das Arbeitslosengeld ist die Leistung.
Arbeitslosenversicherung
Die Arbeitslosenversicherung schützt dich, wenn du deine Arbeit verlierst.
Arbeitslosengeld
Herr Klein beantragt Arbeitslosengeld, weil seine Firma geschlossen wurde.