der Arbeitsmarkt
Das gesamte System von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften in einer Volkswirtschaft.
Die Digitalisierung verändert den Arbeitsmarkt grundlegend.

Arbeitsmarkt
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Das gesamte System von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften in einer Volkswirtschaft.
Die Digitalisierung verändert den Arbeitsmarkt grundlegend.

„Arbeitsmarkt“ ist ein zusammengesetztes Nomen aus „Arbeit“ und „Markt“. Das „s“ dazwischen ist ein Fugenelement, das die beiden Wörter verbindet. Wörtlich ist es ein „Markt für Arbeit“.
Auf dem Arbeitsmarkt treffen Angebot und Nachfrage nach Jobs aufeinander.
In den meisten Fällen wird „Arbeitsmarkt“ mit der Präposition „auf“ und dem Dativ verwendet, um die Situation oder Position zu beschreiben: „auf dem Arbeitsmarkt“.
Die Chancen für junge Absolventen auf dem Arbeitsmarkt sind derzeit gut.
Häufige Adjektive sind „angespannt“, „flexibel“ oder „lokal“. Typische Verben sind „den Arbeitsmarkt analysieren“ oder „auf den Arbeitsmarkt kommen“.
Wegen der Krise ist die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt sehr angespannt.
„der Arbeitsmarkt“ und „die Arbeitswelt“ haben beide mit Beruf und Arbeit zu tun, meinen aber nicht dasselbe. Der „Arbeitsmarkt“ beschreibt vor allem, wie viele Stellen es gibt und wie viele Menschen Arbeit suchen. Man spricht davon oft bei Jobsuche, Arbeitslosigkeit oder Fachkräften. Die „Arbeitswelt“ ist breiter: Sie umfasst den Alltag im Beruf, Arbeitszeiten, Technik, Regeln, Kollegen und Veränderungen im Berufsleben. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide allgemein über Arbeit sprechen. Als Orientierung gilt: Beim Suchen und Anbieten von Jobs passt „Arbeitsmarkt“, beim Leben und Arbeiten im Beruf passt „Arbeitswelt“.

Nach der Ausbildung findet Mehmet schnell eine Stelle, weil der Arbeitsmarkt gerade gut ist.
Digitale Geräte verändern die Arbeitswelt in vielen Berufen.