
der Arsch
Vulgäre Bezeichnung für das Gesäß des Menschen.
Er ist beim Skaten hingefallen und direkt auf den Arsch geknallt.
Arsch
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Vulgäre Bezeichnung für das Gesäß des Menschen.
Er ist beim Skaten hingefallen und direkt auf den Arsch geknallt.

Eine grobe, vulgäre Beleidigung für eine Person, die als gemein, unfair oder dumm empfunden wird.
Was für ein Arsch, er hat sich einfach vorgedrängelt!

Umgangssprachliche Wendung für einen sehr abgelegenen, uninteressanten Ort.
Das Dorf liegt wirklich am Arsch der Welt, da gibt es nicht mal Handyempfang.

Umgangssprachliche Wendung mit der Bedeutung, völlig erschöpft, kaputt oder in einer ausweglosen Lage zu sein.
Nach der 12-Stunden-Schicht war ich komplett am Arsch.

Umgangssprachliche Aufforderung, aktiv zu werden, seine Trägheit zu überwinden und etwas zu tun.
Du musst endlich den Arsch hochkriegen und anfangen, für die Prüfung zu lernen.

Vulgäre Wendung für übertriebenes, unterwürfiges Schmeicheln, um sich bei jemandem beliebt zu machen.
Ich hasse es, wie er dem Chef ständig in den Arsch kriecht, nur um Vorteile zu bekommen.

Ein grober, vulgärer Ausruf, der starke Ablehnung, Verärgerung oder Gleichgültigkeit ausdrückt.
Als er mich bat, unbezahlte Überstunden zu machen, dachte ich nur: Leck mich am Arsch.
Das Wort „Arsch“ ist vulgär und gehört zur Umgangssprache. In formellen oder höflichen Situationen sollte es unbedingt vermieden werden, da es als sehr unhöflich oder beleidigend empfunden wird.
Pass auf, was du sagst, hier sind Kinder dabei!
Wenn das Gesäß gemeint ist, wird oft die Präposition „auf“ verwendet. Dabei zeigt der Akkusativ eine Bewegung an („auf den Arsch fallen“), während der Dativ einen Zustand oder Ort beschreibt („auf dem Arsch sitzen“).
Ich bin auf dem nassen Boden ausgerutscht und auf den Arsch gefallen.
Als Beleidigung für eine Person wird „Arsch“ oft mit einem unbestimmten Artikel oder einer Verstärkung wie „so ein“ verwendet. Es beschreibt eine Person, deren Verhalten als unfair oder gemein wahrgenommen wird.
Er hat mir nicht geholfen, obwohl er es versprochen hat. So ein Arsch!
Die Redewendung „am Arsch der Welt“ ist eine feste Einheit. Sie wird verwendet, um einen Ort als extrem abgelegen und isoliert zu beschreiben.
Mein neues Büro ist in einem Industriegebiet am Arsch der Welt.
Die Wendung „am Arsch sein“ ist eine feste Einheit. Sie bedeutet, dass jemand völlig erschöpft, finanziell ruiniert oder in einer ausweglosen Situation ist.
Nach dem Marathon war ich körperlich total am Arsch.
Die Aufforderung „den Arsch hochkriegen“ ist eine feste Wendung. Das Objekt „den Arsch“ steht immer im Akkusativ.
Wenn du die Prüfung bestehen willst, musst du endlich den Arsch hochkriegen und lernen.
In der Wendung „jemandem in den Arsch kriechen“ steht die Person, bei der man sich einschmeicheln will, immer im Dativ. Es ist eine sehr vulgäre Beschreibung für unterwürfiges Verhalten.
Er kriecht dem Professor in den Arsch, um eine bessere Note zu bekommen.
Der Ausruf „Leck mich am Arsch!“ ist eine feste, sehr grobe Redewendung. Er wird benutzt, um jemanden schroff zurückzuweisen oder auszudrücken, dass einem etwas völlig egal ist.
Er wollte, dass ich seine Arbeit mache. Ich sagte ihm, er könne mich am Arsch lecken.
Arsch und Arschloch können beide eine Person grob und vulgär beleidigen. Arschloch ist meist die stärkere und ausdrücklichere Personenbezeichnung. Arsch kann als etwas allgemeinere Beschimpfung passen, ist aber ebenfalls klar beleidigend.

Nach seinem unfairen Verhalten nannte sie ihn wütend einen Arsch.
Nach seinem besonders rücksichtslosen Verhalten nannte sie ihn wütend ein Arschloch.