Asche
Umgangssprachlich für kaputt, zerstört oder unbrauchbar.
Nach dem Sturz vom Tisch war mein Handy komplett Asche.

Asche
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Umgangssprachlich für kaputt, zerstört oder unbrauchbar.
Nach dem Sturz vom Tisch war mein Handy komplett Asche.

Das Adjektiv „Asche“ kommt vom Nomen „die Asche“. Die bildliche Vorstellung ist, dass etwas zu Asche verbrannt ist – also komplett zerstört oder verbraucht.
Die alte Festplatte ist leider Asche, alle Daten sind weg.
Dieses Adjektiv wird fast ausschließlich prädikativ verwendet, das heißt nach einem Verb wie „sein“. Eine Verwendung direkt vor einem Nomen (attributiv) ist unüblich.
Ich glaube, der Toaster ist Asche.
„Asche“ in dieser Verwendung gehört klar zur Umgangssprache. In formellen oder schriftlichen Kontexten sollte man es vermeiden.
Boah, ich bin so was von Asche, ich geh direkt ins Bett.
Die genaue Bedeutung hängt vom Subjekt ab. Bezieht sich „Asche“ auf eine Person, bedeutet es „erschöpft“. Bezieht es sich auf einen Gegenstand, bedeutet es „kaputt“.
Nach dem Marathon war der Läufer komplett Asche.
„fertig“ und „die Asche“ können beide umgangssprachlich ausdrücken, dass jemand sehr müde oder erschöpft ist. „fertig“ ist dafür viel allgemeiner und in vielen Situationen verständlich. „Asche“ ist sehr salopp und klingt eher wie Umgangssprache in bestimmten Gruppen. Außerdem kann „Asche“ auch „kaputt“ oder „unbrauchbar“ bedeuten, deshalb kann der Kontext wichtig sein. Verwechselbar sind die Wörter, weil beide einen Zustand ohne Kraft beschreiben können. Sicherer ist „fertig“, wenn man neutral sagen will, dass man erschöpft ist.

Nach der Nachtschicht war sie komplett asche.
Nach drei Stunden Training war Max richtig fertig.