auffordern
Jemanden bitten oder verlangen, etwas Bestimmtes zu tun. Die Aufforderung kann von einer freundlichen Bitte bis zu einem Befehl reichen.
Der Polizist forderte den Fahrer auf, seinen Führerschein zu zeigen.

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Jemanden bitten oder verlangen, etwas Bestimmtes zu tun. Die Aufforderung kann von einer freundlichen Bitte bis zu einem Befehl reichen.
Der Polizist forderte den Fahrer auf, seinen Führerschein zu zeigen.

„Auffordern“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „auf-“ steht im Hauptsatz am Satzende. Im Infinitiv mit „zu“ steht „zu“ zwischen der Vorsilbe und dem Verb.
Der Lehrer fordert die Schüler zur Ruhe auf.
Die häufigste Konstruktion ist: jemanden (Akkusativ) auffordern, etwas zu tun. Dabei folgt auf das Objekt ein Nebensatz mit „zu“ und dem Infinitiv am Ende.
Sie forderte ihn auf, den Müll rauszubringen.
Alternativ kann „auffordern“ auch mit der Präposition „zu“ + Dativ verwendet werden. Diese Struktur ist oft etwas formeller. Typische Beispiele sind „zum Tanz auffordern“ oder „zur Stellungnahme auffordern“.
Er forderte sie zu einem Tanz auf.
„heißen“ und „auffordern“ können beide bedeuten, dass jemand einer anderen Person sagt, sie soll etwas tun. In dieser Bedeutung klingt „heißen“ aber altmodisch oder gehoben und kommt im Alltag selten vor. „auffordern“ ist neutraler und viel üblicher, besonders wenn es um eine Bitte, eine klare Anweisung oder eine offizielle Aufforderung geht. „auffordern“ kann freundlich oder streng sein; der Kontext zeigt die Stärke. Für normales Deutsch ist „jemanden auffordern, etwas zu tun“ meistens natürlicher als „jemanden heißen, etwas zu tun“.

Die Lehrerin hat die Klasse aufgefordert, die Handys auszuschalten.
Der Arzt hieß den Patienten, im Wartezimmer Platz zu nehmen.