
atmen
Luft in die Lungen einziehen und wieder ausstoßen, um den Körper mit Sauerstoff zu versorgen.
Nach dem schnellen Lauf musste er erst einmal tief atmen.
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Luft in die Lungen einziehen und wieder ausstoßen, um den Körper mit Sauerstoff zu versorgen.
Nach dem schnellen Lauf musste er erst einmal tief atmen.

In übertragener Bedeutung eine bestimmte Atmosphäre oder Eigenschaft ausstrahlen oder verkörpern.
Dieses alte Haus atmet Geschichte.
„Atmen“ ist das Grundverb für viele wichtige Verben mit Präfixen, die eine Richtung oder Art des Atmens beschreiben. Beispiele sind „einatmen“ (hinein), „ausatmen“ (hinaus) und „durchatmen“ (oft zur Erleichterung).
Bitte atmen Sie tief ein und halten Sie die Luft an.
Um die Art des Atmens zu beschreiben, wird „atmen“ oft mit Adverbien kombiniert. Häufige Verbindungen sind „tief atmen“, „schwer atmen“, „ruhig atmen“ oder „flach atmen“.
Der Patient atmete nach der Anstrengung sehr schwer.
In der übertragenen Bedeutung wird „atmen“ nicht für Lebewesen, sondern für Orte oder Dinge verwendet. Das Subjekt ist dann meist ein Gebäude, ein Raum oder eine Landschaft, das eine bestimmte Atmosphäre ausstrahlt.
Die alte Bibliothek atmet den Geist vergangener Jahrhunderte.
Atmen und verkörpern können bildlich ausdrücken, dass etwas eine Eigenschaft oder Idee zeigt. „Atmen“ beschreibt eher eine überall spürbare Atmosphäre, während „verkörpern“ etwas als klares, konkretes Beispiel darstellt. Verwende „atmen“ für die Stimmung und „verkörpern“ für die sichtbare Repräsentation.

In jedem Raum atmet das alte Rathaus die Geschichte der Stadt.
Das alte Rathaus verkörpert die Geschichte der Stadt in seiner Fassade.