atmen
Luft in die Lungen einziehen und wieder ausstoßen, um den Körper mit Sauerstoff zu versorgen.
Nach dem schnellen Lauf musste er erst einmal tief atmen.

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Luft in die Lungen einziehen und wieder ausstoßen, um den Körper mit Sauerstoff zu versorgen.
Nach dem schnellen Lauf musste er erst einmal tief atmen.

„Atmen“ ist das Grundverb für viele wichtige Verben mit Präfixen, die eine Richtung oder Art des Atmens beschreiben. Beispiele sind „einatmen“ (hinein), „ausatmen“ (hinaus) und „durchatmen“ (oft zur Erleichterung).
Bitte atmen Sie tief ein und halten Sie die Luft an.
Um die Art des Atmens zu beschreiben, wird „atmen“ oft mit Adverbien kombiniert. Häufige Verbindungen sind „tief atmen“, „schwer atmen“, „ruhig atmen“ oder „flach atmen“.
Der Patient atmete nach der Anstrengung sehr schwer.
In der übertragenen Bedeutung wird „atmen“ nicht für Lebewesen, sondern für Orte oder Dinge verwendet. Das Subjekt ist dann meist ein Gebäude, ein Raum oder eine Landschaft, das eine bestimmte Atmosphäre ausstrahlt.
Die alte Bibliothek atmet den Geist vergangener Jahrhunderte.
„blasen“ und „atmen“ haben beide mit Luft zu tun, aber sie beschreiben nicht dasselbe. „Atmen“ ist der normale Vorgang des Körpers: Luft geht in die Lungen hinein und wieder hinaus. „Blasen“ bedeutet, Luft absichtlich und oft kräftig aus dem Mund oder mit einem Gerät in eine Richtung zu bewegen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil bei beiden Luft aus dem Mund kommen kann. Der wichtige Unterschied ist: „atmen“ braucht man zum Leben, „blasen“ macht man mit einem Ziel, zum Beispiel eine Kerze ausmachen oder Staub wegpusten.

Nach dem schnellen Lauf musste sie tief atmen.
Max bläst vorsichtig auf die heiße Suppe.