sich auskennen
Über ein bestimmtes Thema gut Bescheid wissen oder mit einem Ort sehr vertraut sein.
Frag am besten den Portier, er kennt sich hier in der Gegend gut aus.

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Über ein bestimmtes Thema gut Bescheid wissen oder mit einem Ort sehr vertraut sein.
Frag am besten den Portier, er kennt sich hier in der Gegend gut aus.

„Auskennen“ ist ein trennbares Verb, das immer reflexiv verwendet wird. Man braucht also immer ein Reflexivpronomen (mich, dich, sich, etc.) und die Vorsilbe „aus-“ steht im Hauptsatz am Ende.
Ich kenne mich in dieser Stadt überhaupt nicht aus.
Um das Wissensgebiet zu nennen, verwendet man „mit“ + Dativ für Themen oder Dinge. Für Orte oder geografische Gebiete benutzt man „in“ + Dativ.
Meine Kollegin kennt sich sehr gut mit dieser Software aus.
Das Verb besteht aus „kennen“ und der Vorsilbe „aus-“. Die Vorsilbe verstärkt die Bedeutung von „kennen“ und drückt ein tiefes, gründliches Wissen aus – als ob man etwas von innen („aus“) kennt.
Er ist Experte und kennt sich mit dem Thema wirklich aus.
„wissen“ und „sich auskennen“ können beide bedeuten, dass jemand Informationen hat. „wissen“ passt aber auch für einzelne Fakten: Man weiß eine Uhrzeit, einen Namen oder eine Antwort. „sich auskennen“ benutzt man eher, wenn jemand in einem Thema, an einem Ort oder mit einer Sache viel Erfahrung hat und sich gut orientieren kann. Deshalb sagt man nicht natürlich: „Ich kenne mich die Uhrzeit aus.“ Man sagt: „Ich weiß die Uhrzeit.“ Aber: „Ich kenne mich mit Computern aus.“ Die Verwechslung entsteht, weil beide mit Kenntnis zu tun haben. Merksatz: „wissen“ für eine Information, „sich auskennen“ für ein Gebiet oder einen Ort.

Nach drei Jahren in Berlin kennt er sich in der Stadt gut aus.
Der Lehrer weiß die richtige Antwort auf die Frage.