Ein Verfahren, bei dem durch Zufall, zum Beispiel durch das Ziehen von Losen, über etwas entschieden wird, insbesondere über die Paarungen in einem Wettbewerb.
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Die Auslosung für das Viertelfinale der Champions League findet heute statt.
Tipps
Wortaufbau
„Auslosung“ leitet sich vom trennbaren Verb „auslosen“ ab. Dieses besteht aus „aus-“ und „losen“ (Lose ziehen). Die Vorsilbe „aus-“ betont den Aspekt der Auswahl aus einer größeren Gruppe durch Zufall.
BEISPIEL
Die Gewinner werden morgen per Zufallsprinzip ausgelost.
Satzbau mit Präposition
Um den Zweck der Auslosung zu nennen, wird meist die Präposition „für“ mit Akkusativ oder der Genitiv verwendet. Zum Beispiel: „die Auslosung für das Turnier“ oder „die Auslosung der Gruppenphase“.
BEISPIEL
Alle warten gespannt auf die Auslosung für die nächste Runde.
Typischer Kontext
Dieses Wort wird fast ausschließlich im Kontext von Wettbewerben, Turnieren oder Lotterien verwendet. Typische Verben, die damit zusammen auftreten, sind „stattfinden“, „erfolgen“ oder „live übertragen werden“.
BEISPIEL
Die Auslosung der WM-Gruppen findet in Zürich statt.
Vergleichen mit
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Auslosung vs Auswahl
„die Auswahl“ und „die Auslosung“ können beide zu einer Entscheidung führen. Der wichtige Unterschied ist die Art der Entscheidung. Bei einer Auswahl entscheidet jemand bewusst nach Kriterien, zum Beispiel nach Qualität, Wunsch oder Eignung. Bei einer Auslosung entscheidet der Zufall, zum Beispiel durch Lose oder eine Ziehung. Lernende können die Wörter verwechseln, weil am Ende in beiden Fällen jemand oder etwas bestimmt wird. Wenn Menschen aktiv prüfen und wählen, passt „Auswahl“. Wenn niemand bewusst entscheidet und das Los entscheidet, passt „Auslosung“.
Auslosung
Die Auslosung für das Turnier findet morgen im Vereinshaus statt.
Auswahl
Nach den Gesprächen beginnt die Auswahl der passenden Bewerber.