
ausspielen
In einem Kartenspiel eine bestimmte Karte auf den Tisch legen.
Er musste seinen letzten Trumpf ausspielen, um den Stich zu gewinnen.
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In einem Kartenspiel eine bestimmte Karte auf den Tisch legen.
Er musste seinen letzten Trumpf ausspielen, um den Stich zu gewinnen.

Zwei Personen oder Gruppen gegeneinander aufhetzen, um einen eigenen Vorteil daraus zu ziehen.
Der Chef versuchte, die beiden Kollegen gegeneinander auszuspielen.

Eine Stärke, einen Vorteil oder eine Fähigkeit gezielt und wirkungsvoll einsetzen.
In der Verhandlung konnte sie ihre ganze Erfahrung ausspielen.

Einen Wettbewerb oder ein Turnier bis zum Ende durchführen, um einen Sieger zu ermitteln.
Die beiden Finalisten spielen den Turniersieg unter sich aus.

In der Medientechnik Audio- oder Videoinhalte von einem Gerät senden oder zur Verfügung stellen, zum Beispiel für eine Sendung.
Der fertige Werbespot wird morgen an die Fernsehsender ausgespielt.
„Ausspielen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Sie spielt ihre beste Karte erst am Ende aus.
In der Bedeutung „gegeneinander aufhetzen“ hat das Verb eine feste Struktur: „jemanden (Akkusativ) gegen jemanden (Akkusativ) ausspielen“.
Er versucht, die Abteilungen gegeneinander auszuspielen, um mehr Macht zu bekommen.
Wenn man einen Vorteil nutzt, kombiniert man „ausspielen“ oft mit abstrakten Nomen wie „seine Stärken“, „seinen Vorteil“, „seine Erfahrung“ oder „seinen Charme“.
Im Vorstellungsgespräch konnte er seine Sprachkenntnisse voll ausspielen.
Im Sportkontext wird oft die Wendung „etwas unter sich ausspielen“ verwendet, um zu sagen, dass eine begrenzte Gruppe von Teilnehmern um den Sieg kämpft.
Die beiden besten Teams spielen den Titel unter sich aus.
In der Bedeutung „Audio- oder Videoinhalte senden“ ist „ausspielen“ ein Fachbegriff aus der Medien- und Werbebranche. In diesem Kontext werden oft „Daten“, „Inhalte“ oder „ein Video“ ausgespielt.
Die Agentur spielt die Werbung auf verschiedenen Kanälen aus.
Beide Verben bezeichnen, dass man eine Fähigkeit oder einen Vorteil verwendet. Einsetzen sagt zunächst neutral, dass man ihn für eine Aufgabe nutzt; ausspielen betont, dass man ihn gezielt und wirkungsvoll hervorhebt. Bei bloßer Verwendung passt „einsetzen“, bei einem klaren Vorteil im Vergleich eher „ausspielen“.

Im Vorstellungsgespräch spielte Lena ihre guten Sprachkenntnisse als besonderen Vorteil aus.
Im Gespräch setzte Lena ihre guten Sprachkenntnisse für die Übersetzung ein.