
sich ausruhen
Eine Pause machen, um sich von körperlicher oder geistiger Anstrengung zu erholen und neue Kräfte zu sammeln.
Nach der langen Wanderung müssen wir uns erst einmal ausruhen.
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Eine Pause machen, um sich von körperlicher oder geistiger Anstrengung zu erholen und neue Kräfte zu sammeln.
Nach der langen Wanderung müssen wir uns erst einmal ausruhen.

(übertragen) Sich aufgrund von vergangenen Erfolgen nicht weiter anstrengen und passiv werden.
Ein Unternehmen darf sich nicht auf dem Erfolg eines einzigen Produkts ausruhen.
„Ausruhen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „aus“ steht in Hauptsätzen am Satzende.
Nach dem Mittagessen ruhe ich mich immer eine halbe Stunde aus.
In der Hauptbedeutung „sich erholen“ ist das Verb reflexiv. Sie müssen immer „sich“ verwenden: ich ruhe mich aus, du ruhst dich aus, etc.
Du siehst müde aus, du solltest dich etwas ausruhen.
Die übertragene Bedeutung „sich auf Erfolgen nicht weiter anstrengen“ verwendet immer die Präposition „auf“ mit dem Dativ. Das Muster ist: sich auf etwas (Dativ) ausruhen.
Er kann sich nicht auf seinen alten Erfolgen ausruhen, er muss weiterarbeiten.
Die beiden Bedeutungen sind leicht zu unterscheiden: Wenn das Verb ohne die Präposition „auf“ steht, geht es um körperliche Erholung. Mit „sich auf etwas ausruhen“ ist immer die übertragene, negative Bedeutung gemeint.
Ich ruhe mich am Wochenende aus.
Beide Wörter beziehen sich auf neue Kräfte nach einer Anstrengung. „Ausruhen“ bezeichnet die bewusst eingelegte Pause, während „erholen“ stärker den Zustand der wiedergewonnenen Kraft beschreibt. Wer eine Pause macht, ruht sich aus; wer danach wieder zu Kräften kommt, erholt sich.

Nach der langen Wanderung ruhte sich Lea eine Stunde aus.
Nach der langen Wanderung erholte sich Lea langsam wieder.