der Außenseiter
Eine Person, die am Rande einer Gruppe oder der Gesellschaft steht und nicht vollständig integriert ist. Oft wird diese Person als anders oder fremd wahrgenommen.
In der neuen Klasse fühlte er sich anfangs wie ein Außenseiter.

Außenseiter
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Eine Person, die am Rande einer Gruppe oder der Gesellschaft steht und nicht vollständig integriert ist. Oft wird diese Person als anders oder fremd wahrgenommen.
In der neuen Klasse fühlte er sich anfangs wie ein Außenseiter.

Das Wort ist sehr bildhaft zusammengesetzt aus „außen“ und „Seite“. Ein „Außenseiter“ ist also wörtlich eine Person, die auf der Außenseite einer Gruppe oder eines Systems steht.
Er war in der Schule immer ein kleiner Außenseiter.
Im sozialen Kontext wird „Außenseiter“ oft mit Verben des Fühlens oder Seins gebraucht, zum Beispiel „sich als Außenseiter fühlen“ oder „ein Außenseiter sein“.
Nach ihrem Umzug fühlte sie sich lange als Außenseiterin in der neuen Stadt.
Die Bedeutung als Teilnehmer mit geringen Siegchancen wird fast ausschließlich im Kontext von Wettbewerben wie Sport, Wahlen oder Preisverleihungen verwendet.
Obwohl die Mannschaft als Außenseiter galt, hat sie das Turnier gewonnen.
„der Favorit“ und „der Außenseiter“ sind im Wettbewerb Gegenteile. Der „Favorit“ hat nach Meinung vieler gute Chancen zu gewinnen. Der „Außenseiter“ hat eher geringe Chancen und wird nicht als Gewinner erwartet. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide über die Position einer Person oder Mannschaft vor einem Wettbewerb sprechen. Wichtig ist die Richtung: Der Favorit steht oben in der Erwartung, der Außenseiter eher unten. „Außenseiter“ kann außerdem auch eine Person meinen, die in einer Gruppe nicht richtig dazugehört; diese Bedeutung hat mit „Favorit“ nicht direkt zu tun.

Obwohl er als Außenseiter startet, glaubt er an seine Chance.
Nach drei Siegen gilt Max beim Turnier als Favorit.