auswendig
Etwas im Gedächtnis behalten und ohne Vorlage oder Hilfsmittel wiedergeben können; aus dem Gedächtnis.
Für das Theaterstück musste er eine lange Rede auswendig lernen.

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Etwas im Gedächtnis behalten und ohne Vorlage oder Hilfsmittel wiedergeben können; aus dem Gedächtnis.
Für das Theaterstück musste er eine lange Rede auswendig lernen.

„Auswendig“ wird am häufigsten mit dem Verb „lernen“ kombiniert. Andere typische Verben sind „können“, „wissen“, „kennen“ oder „aufsagen“.
Kannst du das Gedicht schon auswendig?
Als Adverb steht „auswendig“ meistens am Ende eines Satzes oder Teilsatzes, direkt vor dem konjugierten Verb oder dem Partizip II.
Sie hat ihre Präsentation komplett auswendig gelernt.
Man lernt typischerweise Dinge auswendig, die eine feste Form haben, wie zum Beispiel „ein Gedicht“, „einen Text“, „Vokabeln“, „eine Formel“ oder „eine Telefonnummer“.
Ich kenne ihre Telefonnummer nicht auswendig.
„frei“ und „auswendig“ können beide bedeuten, dass man nicht von einem Blatt abliest. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt. „auswendig“ heißt, dass man etwas vorher gelernt hat und aus dem Gedächtnis genau wiedergeben kann. „frei“ bedeutet bei einem Vortrag oder beim Sprechen eher, dass man ohne festen Text und selbstständig formuliert. Man kann also frei sprechen, ohne alles auswendig gelernt zu haben. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide ohne Vorlage funktionieren. „Auswendig“ passt bei Gedichten, Regeln oder Texten, „frei“ eher bei Gesprächen, Vorträgen oder eigenen Formulierungen.

Für die Prüfung lernt Anna das kurze Gedicht auswendig.
Im Kurs spricht Mehmet frei über sein Wochenende.