bang
Ein Gefühl von Angst, Furcht oder großer Sorge haben. Wird oft in der unpersönlichen Wendung „jemandem ist/wird bang“ verwendet.
Mir wurde plötzlich ganz bang, als ich das unheimliche Geräusch im Keller hörte.

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Ein Gefühl von Angst, Furcht oder großer Sorge haben. Wird oft in der unpersönlichen Wendung „jemandem ist/wird bang“ verwendet.
Mir wurde plötzlich ganz bang, als ich das unheimliche Geräusch im Keller hörte.

In der Wendung „jemandem ist/wird bang“ steht die Person, die Angst empfindet, im Dativ. Die Konstruktion ist unpersönlich, das Subjekt ist nicht die Person selbst.
Mir wurde auf einmal ganz bang ums Herz.
Wenn man sich um jemanden oder etwas sorgt, verwendet man die feste Struktur „bang sein um“ gefolgt vom Akkusativ.
Ich bin bang um seine Gesundheit.
Das Wort „bang“ gehört eher zur gehobenen oder schriftlichen Sprache. Es klingt etwas formeller oder poetischer.
Dem Seemann wurde bang, als der Sturm aufzog.
Eine häufige und aktive Verwendung ist die Wendung „jemandem bange machen“. Sie bedeutet, jemanden zu erschrecken oder ihm Angst zu machen.
Der große Hund hat dem kleinen Kind bange gemacht.
„mutig“ und „bang“ stehen im Gegensatz, wenn es um Angst geht. „mutig“ beschreibt jemanden, der trotz Angst oder Gefahr handelt. „bang“ beschreibt ein Gefühl von Angst oder grosser Sorge. Es wird oft in Wendungen wie „mir ist bang“ oder „ihm wird bang“ benutzt. Der Unterschied ist also: „mutig“ betont das entschlossene Handeln, „bang“ betont das ängstliche Gefühl.

Vor der Prüfung wurde Milan plötzlich bang.
Die Ärztin war mutig und blieb auch in der schwierigen Situation ruhig.