
bang
Ein Gefühl von Angst, Furcht oder großer Sorge haben. Wird oft in der unpersönlichen Wendung „jemandem ist/wird bang“ verwendet.
Mir wurde plötzlich ganz bang, als ich das unheimliche Geräusch im Keller hörte.
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Ein Gefühl von Angst, Furcht oder großer Sorge haben. Wird oft in der unpersönlichen Wendung „jemandem ist/wird bang“ verwendet.
Mir wurde plötzlich ganz bang, als ich das unheimliche Geräusch im Keller hörte.

Sich intensiv um das Wohlergehen oder die Sicherheit von jemandem oder etwas sorgen.
Die Mutter war den ganzen Abend bang um ihre Tochter, die nicht nach Hause kam.
In der Wendung „jemandem ist/wird bang“ steht die Person, die Angst empfindet, im Dativ. Die Konstruktion ist unpersönlich, das Subjekt ist nicht die Person selbst.
Mir wurde auf einmal ganz bang ums Herz.
Wenn man sich um jemanden oder etwas sorgt, verwendet man die feste Struktur „bang sein um“ gefolgt vom Akkusativ.
Ich bin bang um seine Gesundheit.
Das Wort „bang“ gehört eher zur gehobenen oder schriftlichen Sprache. Es klingt etwas formeller oder poetischer.
Dem Seemann wurde bang, als der Sturm aufzog.
Eine häufige und aktive Verwendung ist die Wendung „jemandem bange machen“. Sie bedeutet, jemanden zu erschrecken oder ihm Angst zu machen.
Der große Hund hat dem kleinen Kind bange gemacht.
Beide Wörter beschreiben Angst oder Furcht in einer bestimmten Situation. „Bang“ steht oft in der unpersönlichen Wendung „jemandem ist bang“ und beschreibt das momentane Gefühl, während „ängstlich“ eher die Person oder ihr Verhalten charakterisiert. Für das aktuelle Empfinden passt oft „bang“, für eine ängstliche Art „ängstlich“.

Dem Kind ist vor dem starken Gewitter bang.
Das Kind ist wegen des starken Gewitters ängstlich.