
die Backe
Der weiche, fleischige Teil des Gesichts seitlich von Nase und Mund. Meist im Plural „Backen“ verwendet.
Die Großmutter kniff ihrem Enkel liebevoll in die Backe.
Backe
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Der weiche, fleischige Teil des Gesichts seitlich von Nase und Mund. Meist im Plural „Backen“ verwendet.
Die Großmutter kniff ihrem Enkel liebevoll in die Backe.

Umgangssprachlich für eine der beiden Gesäßhälften.
Er rutschte auf dem Eis aus und landete direkt auf der rechten Backe.
Welche Bedeutung gemeint ist, wird aus dem Kontext sofort klar. Handlungen im Gesicht (küssen, lächeln, essen) beziehen sich auf die Wange. Handlungen wie hinfallen oder sitzen beziehen sich auf das Gesäß.
Das Baby hat süße, runde Backen.
Im Zusammenhang mit dem Gesicht wird „Backe“ oft im Plural verwendet. Typische Ausdrücke sind „rote Backen bekommen“, „dicke Backen haben“ oder „einen Kuss auf die Backe geben“.
Als sie das Kompliment hörte, bekam sie rote Backen.
Die umgangssprachliche Redewendung „eine dicke Backe machen“ bedeutet nicht, dass die Wange geschwollen ist. Sie bedeutet, beleidigt zu sein oder zu schmollen.
Jetzt mach doch keine dicke Backe, es war doch nur ein Scherz.
Die Verwendung von „Backe“ für das Gesäß ist rein umgangssprachlich. In neutralen oder formellen Situationen ist diese Verwendung unpassend.
Aua, ich habe mich auf die Backe gesetzt!
Wange und Backe bezeichnen hier denselben seitlichen, weichen Teil des Gesichts. Wange ist die neutrale standardsprachliche Wahl, während Backe in dieser Bedeutung meist umgangssprachlich oder regional wirkt. In sachlichen Situationen passt daher eher Wange, im lockeren Gespräch auch Backe.

Sein Freund sagt, dass seine Backe ganz rot ist.
Die Ärztin untersucht die gerötete Wange des Patienten.