backen
Lebensmittel wie Brot, Kuchen, Kekse oder Pizza mit trockener Hitze in einem Ofen garen.
Ich liebe den Geruch, wenn meine Oma frisches Brot backt.

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Lebensmittel wie Brot, Kuchen, Kekse oder Pizza mit trockener Hitze in einem Ofen garen.
Ich liebe den Geruch, wenn meine Oma frisches Brot backt.

„Backen“ hat zwei Vergangenheitsformen. Die starke Form (er buk, hat gebacken) ist die häufigste, besonders bei Lebensmitteln. Die schwache Form (er backte, hat gebackt) wird seltener, eher regional oder in technischen Kontexten wie „festbacken“ verwendet.
Gestern buk ich einen Apfelkuchen.
Im Kontext von Lebensmitteln wird „backen“ typischerweise mit „Kuchen“, „Brot“, „Plätzchen“ (Kekse) oder „Pizza“ kombiniert.
Am Wochenende backen wir immer frische Brötchen.
Die umgangssprachliche Wendung „etwas gebacken kriegen“ bedeutet „etwas schaffen“ oder „erledigen“. Sie wird sehr oft negativ benutzt, um auszudrücken, dass jemand etwas nicht schafft.
Ich kriege es heute einfach nicht gebacken, mich zu konzentrieren.
In der Bedeutung „festkleben“ wird „backen“ oft mit einer Vorsilbe wie „fest-“ oder „an-“ kombiniert. Das Verb ist dann „festbacken“ oder „anbacken“ und ist trennbar.
Der Käse ist auf dem Teller festgebacken.
„schaffen“ und „etwas gebacken kriegen“ können beide ausdrücken, dass man etwas erledigt oder hinbekommt. „schaffen“ ist neutral und kann fast überall stehen. „etwas gebacken kriegen“ ist eine feste, umgangssprachliche Wendung und klingt oft leicht kritisch. Man benutzt sie besonders, wenn etwas nicht klappt oder wenn man zweifelt, ob jemand es schafft. Für eine normale erfolgreiche Leistung sagt man eher „schaffen“; wenn man locker oder etwas genervt spricht, passt „gebacken kriegen“.

Er kriegt es einfach nicht gebacken, seine Unterlagen rechtzeitig abzugeben.
Nach zwei Stunden Arbeit hat Lena die Aufgabe endlich geschafft.