
sich einen Weg bahnen
Sich mühsam einen Weg durch ein Hindernis, wie eine Menschenmenge oder dichtes Gebüsch, schaffen.
Die Rettungskräfte bahnten sich einen Weg durch die Trümmer.
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Sich mühsam einen Weg durch ein Hindernis, wie eine Menschenmenge oder dichtes Gebüsch, schaffen.
Die Rettungskräfte bahnten sich einen Weg durch die Trümmer.

Die Voraussetzungen für etwas Zukünftiges schaffen; etwas vorbereiten oder ermöglichen.
Die diplomatischen Gespräche sollen den Weg für einen Friedensvertrag bahnen.
Das Verb „bahnen“ ist mit dem Nomen „die Bahn“ (der Weg, die Strecke) verwandt. Es bedeutet wörtlich, einen Weg oder eine Bahn zu schaffen.
Der Schneepflug bahnte einen Weg durch den hohen Schnee.
Das Verb „bahnen“ gehört einem eher gehobenen, formellen oder literarischen Sprachstil an. Man findet es häufiger in Texten als in der alltäglichen gesprochenen Sprache.
Diese Erfindung könnte neuen Technologien den Weg bahnen.
In dieser Bedeutung wird das Verb reflexiv mit einem Dativ-Pronomen und einem Akkusativ-Objekt verwendet: „sich (Dativ) einen Weg (Akkusativ) bahnen“.
Ich bahnte mir einen Weg durch die dichte Menschenmenge.
In der abstrakten Bedeutung wird oft die feste Wendung „den Weg für etwas bahnen“ benutzt. Hier steht „bahnen“ mit einem direkten Akkusativobjekt.
Die Verhandlungen sollen den Weg für eine friedliche Lösung bahnen.
Vorbereiten kann ein künftiges Ereignis oder Vorhaben direkt als Objekt haben. Bahnen drückt ebenfalls aus, dass Voraussetzungen entstehen, steht dabei aber typischerweise mit „Weg“: Man bereitet eine Zusammenarbeit vor, während man den Weg für sie bahnt.

Die ersten Gespräche bahnen den Weg für eine spätere Zusammenarbeit.
Die ersten Gespräche bereiten eine spätere Zusammenarbeit vor.