ebnen
Eine Oberfläche glatt, flach oder gleichmäßig machen, indem man Unebenheiten beseitigt.
Die Bauarbeiter ebneten den Weg mit einer großen Walze.

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Eine Oberfläche glatt, flach oder gleichmäßig machen, indem man Unebenheiten beseitigt.
Die Bauarbeiter ebneten den Weg mit einer großen Walze.

Das Verb „ebnen“ ist direkt vom Adjektiv „eben“ abgeleitet, das „flach“ oder „gleichmäßig“ bedeutet. „Ebnen“ heißt also wörtlich „etwas eben machen“.
Die Landschaft hier ist sehr eben und ideal zum Radfahren.
Die übertragene Bedeutung wird fast ausschließlich in der festen Wendung „den Weg ebnen für“ + Akkusativ verwendet. Sie bedeutet, die Grundlagen für etwas Zukünftiges zu schaffen.
Seine Forschung ebnete den Weg für eine neue Generation von Medikamenten.
Die wörtliche Bedeutung erkennen Sie am Objekt des Satzes. Wenn von „Boden“, „Grundstück“, „Straße“ oder „Gelände“ die Rede ist, geht es darum, eine physische Oberfläche zu glätten.
Bevor wir das Haus bauen, müssen wir das Grundstück ebnen.
„vorbereiten“ und „ebnen“ können beide beschreiben, dass man etwas möglich macht. „vorbereiten“ ist direkt und allgemein: Man plant, organisiert oder richtet etwas für später her. „ebnen“ benutzt man in dieser Beziehung meist in der Wendung „den Weg ebnen für“. Es bedeutet, dass man Hindernisse kleiner macht oder gute Voraussetzungen schafft. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide auf ein späteres Ziel zeigen. Wenn es um konkrete Arbeit geht, sagt man meist „vorbereiten“. Wenn man betonen will, dass etwas den Erfolg oder einen nächsten Schritt erleichtert, passt „den Weg ebnen“ besser.

Die neue Regel ebnet den Weg für einfachere Anträge.
Meine Mutter bereitet alles für den Termin am Montag vor.