
bange
Ein Gefühl von Angst, Sorge oder Unruhe empfindend. Wird oft in der Wendung „jemandem ist/wird bange“ verwendet.
Mir ist ein wenig bange vor der Prüfung morgen.
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Ein Gefühl von Angst, Sorge oder Unruhe empfindend. Wird oft in der Wendung „jemandem ist/wird bange“ verwendet.
Mir ist ein wenig bange vor der Prüfung morgen.

Einer Person Angst oder Sorgen bereiten.
Die dunklen Wolken am Horizont machten ihm bange.
Das Adjektiv „bange“ wird fast ausschließlich prädikativ verwendet, das heißt, es steht nach dem Nomen und einem Verb wie „sein“ oder „werden“. Eine Verwendung direkt vor einem Nomen (z.B. „der bange Mann“) ist sehr selten und klingt unnatürlich.
Dem Kind war nach dem Albtraum noch ganz bange.
Das Gefühl wird mit der festen Wendung „jemandem ist bange“ oder „jemandem wird bange“ ausgedrückt. Die Person, die die Angst empfindet, steht dabei immer im Dativ.
Mir wird bange, wenn ich an die Zukunft denke.
Um auszudrücken, dass etwas oder jemand Angst verursacht, verwendet man die Wendung „jemandem bange machen“. Auch hier steht die Person, die Angst bekommt, im Dativ.
Mit seinen Schauergeschichten wollte er uns nur bange machen.
Ängstlich und bange können beide Angst oder Sorge ausdrücken. Ängstlich beschreibt die Person gewöhnlich direkt. Bange wird besonders oft in der Form „jemandem ist oder wird bange“ verwendet und stellt damit das aufkommende Gefühl in den Mittelpunkt.

Vor der wichtigen Prüfung ist ihr bange.
Sie wirkt vor der wichtigen Prüfung ängstlich.