
befürchten
Annehmen oder erwarten, dass etwas Negatives oder Unangenehmes eintreten wird.
Ich befürchte, dass der letzte Zug schon abgefahren ist.
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Annehmen oder erwarten, dass etwas Negatives oder Unangenehmes eintreten wird.
Ich befürchte, dass der letzte Zug schon abgefahren ist.
„Befürchten“ wird typischerweise auf zwei Arten verwendet: entweder mit einem Akkusativobjekt oder mit einem Nebensatz, der mit „dass“ eingeleitet wird.
Die Experten befürchten eine Wirtschaftskrise.
Das Verb „befürchten“ ist direkt mit dem Nomen „die Furcht“ verwandt. Es beschreibt die Handlung, Furcht vor etwas zu haben oder etwas Negatives zu erwarten.
Seine größte Furcht ist, den Job zu verlieren, und er befürchtet, dass es bald so weit ist.
„Befürchten“ wird oft in einem leicht formellen oder höflichen Kontext verwendet, um eine negative Annahme oder schlechte Nachrichten auszudrücken.
Ich befürchte, Ihr Antrag kann nicht genehmigt werden.
Beide Verben beziehen sich auf etwas, das in der Zukunft geschehen kann. „Erwarten“ beschreibt eine meist sachliche Einschätzung, während „befürchten“ zusätzlich Besorgnis über ein negatives oder unangenehmes Ergebnis ausdrückt. Verwende „erwarten“ bei neutraler Einschätzung und „befürchten“ bei negativer Sorge.

Wegen der dunklen Wolken befürchten wir heute starken Regen.
Nach den dunklen Wolken erwarten wir heute starken Regen.