
sich fürchten vor
Angst vor einer konkreten Person, einer Sache oder einer Situation haben.
Mein kleiner Bruder fürchtet sich vor großen Hunden.
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Angst vor einer konkreten Person, einer Sache oder einer Situation haben.
Mein kleiner Bruder fürchtet sich vor großen Hunden.

Die Befürchtung oder Sorge haben, dass ein unerwünschtes Ereignis eintreten könnte. Oft mit einem „dass“-Satz verwendet.
Ich fürchte, dass wir den Termin nicht einhalten können.

Großen Respekt oder Ehrfurcht vor einer Autorität oder einer höheren Macht haben. Diese Bedeutung ist eher formell oder veraltet.
Die Menschen wurden gelehrt, den Zorn der Götter zu fürchten.
Merken Sie sich zwei zentrale Konstruktionen: „sich fürchten vor + Dativ“ drückt die Angst vor einer konkreten Sache aus. „Fürchten, dass ...“ leitet einen Nebensatz ein und beschreibt eine Sorge oder Befürchtung über eine Situation.
Viele Menschen fürchten sich vor Spinnen.
Wenn man Angst vor einer konkreten Sache oder Person hat, wird „fürchten“ reflexiv mit „sich“ und der Präposition „vor“ + Dativ verwendet. Das Reflexivpronomen ist hier obligatorisch.
Sie fürchtet sich vor der Prüfung am Montag.
Die Formulierung „Ich fürchte, ...“ wird im Alltag oft als höfliche Einleitung für eine negative Nachricht oder eine Absage verwendet. Es drückt Bedauern aus.
Ich fürchte, ich kann Ihnen dabei nicht helfen.
Sich sorgen um und fürchten können beide eine negative Erwartung oder Unsicherheit ausdrücken. Sich sorgen um bezeichnet eher allgemeine Besorgnis, während fürchten meist eine konkretere oder stärker erwartete Gefahr hervorhebt. Verwende fürchten, wenn die mögliche unerwünschte Folge besonders deutlich im Mittelpunkt steht.

Die Eltern fürchten, dass ihr Sohn auf dem Heimweg einen Unfall hatte.
Die Eltern sorgen sich um ihren Sohn, weil er noch nicht zu Hause ist.