beglücken
Jemandem eine große Freude bereiten oder jemanden sehr glücklich machen.
Sie hat ihre Eltern mit der Nachricht beglückt, dass sie bald Großeltern werden.

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Jemandem eine große Freude bereiten oder jemanden sehr glücklich machen.
Sie hat ihre Eltern mit der Nachricht beglückt, dass sie bald Großeltern werden.

Das Verb ist aus der Vorsilbe „be-“ und dem Nomen „Glück“ zusammengesetzt. Die Struktur „be- + Nomen/Adjektiv“ bedeutet oft „jemanden oder etwas so machen“, hier also „jemanden glücklich machen“.
Mit seinem Überraschungsbesuch hat er seine Großmutter wirklich beglückt.
„Beglücken“ braucht immer ein Akkusativobjekt: die Person, die glücklich gemacht wird. Die Sache, die Freude bereitet, wird oft mit der Präposition „mit“ angeschlossen.
Der Sänger beglückte sein Publikum mit einer Zugabe.
In seiner wörtlichen Bedeutung klingt „beglücken“ oft etwas gehoben oder sogar leicht altmodisch. Es drückt eine sehr große, tiefe Freude aus.
Die Nachricht von der bestandenen Prüfung hat die ganze Familie beglückt.
Sehr häufig wird das Verb ironisch gebraucht. Es bedeutet dann, dass jemand anderem etwas aufzwingt, das dieser als langweilig oder störend empfindet. Der Kontext oder der Tonfall machen die Ironie deutlich.
Müssen wir uns wirklich den ganzen Abend mit seinen alten Geschichten beglücken lassen?
„freuen“ und „beglücken“ können beide bedeuten, dass jemand Freude bekommt. „freuen“ ist dabei neutraler und alltagstauglicher: Eine Nachricht, ein Besuch oder ein Geschenk kann jemanden freuen. „beglücken“ ist stärker und klingt oft gehobener. Es meint, dass jemand sehr glücklich gemacht wird. Manchmal wird „beglücken“ auch ironisch benutzt, wenn jemand etwas bekommt, das er gar nicht möchte. Für normale Alltagssätze ist „freuen“ meistens natürlicher; „beglücken“ passt, wenn die Freude besonders groß ist oder der Stil bewusst etwas besonderer klingt.

Die Chefin beglückt das Team mit einer guten Nachricht.
Nach dem Gespräch freut ihn die Einladung zum zweiten Termin.