
jemandem behagen
Jemandem angenehm sein oder jemandem gefallen; bei jemandem ein Gefühl des Wohlbefindens auslösen.
Die ruhige Atmosphäre behagt mir sehr.
behagen – behagte – hat behagt
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Jemandem angenehm sein oder jemandem gefallen; bei jemandem ein Gefühl des Wohlbefindens auslösen.
Die ruhige Atmosphäre behagt mir sehr.
| ich | behage |
|---|---|
| du | behagst |
| er/sie/es | behagt |
| wir | behagen |
| ihr | behagt |
| sie | behagen |
| ich | behagte |
|---|---|
| du | behagtest |
| er/sie/es | behagte |
| wir | behagten |
| ihr | behagtet |
| sie | behagten |
| ich | habe behagt |
|---|---|
| du | hast behagt |
| er/sie/es | hat behagt |
| wir | haben behagt |
| ihr | habt behagt |
| sie | haben behagt |
| du | behag! behage! |
|---|---|
| ihr | behagt! |
| Sie | behagen Sie! |
| ich | hatte behagt |
|---|---|
| du | hattest behagt |
| er/sie/es | hatte behagt |
| wir | hatten behagt |
| ihr | hattet behagt |
| sie | hatten behagt |
| ich | werde behagen |
|---|---|
| du | wirst behagen |
| er/sie/es | wird behagen |
| wir | werden behagen |
| ihr | werdet behagen |
| sie | werden behagen |
| ich | behage |
|---|---|
| du | behagest |
| er/sie/es | behage |
| wir | behagen |
| ihr | behaget |
| sie | behagen |
Für die indirekte Rede.
| ich | behagte |
|---|---|
| du | behagtest |
| er/sie/es | behagte |
| wir | behagten |
| ihr | behagtet |
| sie | behagten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | behagen |
|---|---|
| mit zu | zu behagen |
| Partizip I | behagend |
| Partizip II | behagt |
„Behagen“ steht typischerweise mit einer Sache als Subjekt und einer Person im Dativ. Die Person, die etwas angenehm findet, wird also mit „mir“, „dir“, „ihm“ oder einer anderen Dativform genannt.
Der Gedanke an den langen Flug behagt mir nicht.
Häufige Muster sind „jemandem sehr behagen“, „jemandem überhaupt nicht behagen“ und „ein Gedanke behagt jemandem“. Besonders oft steht „behagen“ mit einer Verneinung oder einem verstärkenden Adverb.
Die geplante Änderung behagt den Anwohnern überhaupt nicht.
„Behagen“ wirkt eher gehoben und ist besonders in schriftsprachlichen oder stilistisch sorgfältigen Texten gebräuchlich. Im Gespräch kommt das Verb vor, wirkt dort aber oft weniger alltäglich.
Die strenge Kontrolle behagte dem erfahrenen Mitarbeiter nicht.