beinah
Drückt aus, dass etwas fast, aber nicht ganz geschehen ist. Synonym zu „fast“.
Ich habe den letzten Bus beinah verpasst.

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Drückt aus, dass etwas fast, aber nicht ganz geschehen ist. Synonym zu „fast“.
Ich habe den letzten Bus beinah verpasst.

Das Wort setzt sich aus „bei“ und „nah“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich, dass ein Ereignis „nah dabei“ war, einzutreten, aber es dann doch nicht passiert ist.
Pass auf, du wärst beinah vom Stuhl gefallen!
„Beinah“ kann am Satzanfang auf Position 1 stehen, dann folgt direkt das Verb. Es kann aber auch wie die meisten Adverbien im Satzinneren stehen.
Beinah hätte ich meinen Schlüssel vergessen.
„Beinah“ wird eher in der Schriftsprache oder in einem etwas gehobeneren Stil verwendet. In der alltäglichen Umgangssprache ist es seltener zu hören.
Der Unfall führte beinah zu einer Katastrophe.
„fast“ und „beinah“ bedeuten beide, dass etwas kurz davor war oder nur wenig fehlt, aber nicht ganz passiert oder erreicht wurde. In vielen Sätzen kann man beide Wörter austauschen. „fast“ ist im Alltag sehr neutral und häufig. „beinah“ klingt etwas weicher oder erzählender, ist aber ebenfalls verständlich. Beide Wörter stehen meist direkt vor dem Wort oder Ausdruck, den sie näher bestimmen. Wichtig ist: Es geht immer um eine Annäherung, nicht um ein vollständiges Ergebnis.

Wegen der glatten Straße wäre ich beinah gestürzt.
Wir sind fast fertig, weil nur noch eine kleine Aufgabe fehlt.