die Begierde
Ein sehr starkes, leidenschaftliches Verlangen nach etwas oder jemandem, zum Beispiel nach Macht, Reichtum oder einer Person.
Seine unstillbare Begierde nach Anerkennung trieb ihn zu Höchstleistungen.

Begierde
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Ein sehr starkes, leidenschaftliches Verlangen nach etwas oder jemandem, zum Beispiel nach Macht, Reichtum oder einer Person.
Seine unstillbare Begierde nach Anerkennung trieb ihn zu Höchstleistungen.

„Begierde“ ist ein starkes, gehobenes Wort für ein intensives Verlangen. Es wird oft in Literatur, Psychologie oder Philosophie verwendet und hat häufig eine negative oder unkontrollierbare Konnotation, im Gegensatz zu einem einfachen „Wunsch“.
Der Roman beschreibt die blinde Begierde der Hauptfigur nach Rache.
Das Nomen „Begierde“ wird fast immer mit der Präposition „nach“ und dem Dativ verwendet, um das Objekt des Verlangens zu nennen.
Ihre Begierde nach Wissen war unendlich.
„Begierde“ wird oft mit starken, abstrakten Zielen kombiniert. Typische Kollokationen sind „die Begierde nach Macht“, „nach Geld“, „nach Ruhm“ oder „nach Anerkennung“.
Die Begierde nach Macht hat schon viele Menschen korrumpiert.
„die Lust“ und „die Begierde“ können beide ein Verlangen nach etwas oder jemandem ausdrücken. „Lust“ ist aber oft neutral und kann auch ganz alltäglich sein: Man hat Lust auf Kaffee, Musik oder einen Ausflug. „Begierde“ ist viel stärker und leidenschaftlicher. Es klingt oft ernst, intensiv oder sogar etwas negativ, zum Beispiel bei Macht, Geld oder einer Person. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide ein Wollen beschreiben. Als praktische Regel gilt: Für normale Wünsche nimmt man meist „Lust“, für sehr starkes, drängendes Verlangen eher „Begierde“.

Seine Begierde nach Macht machte ihn für die anderen im Team schwierig.
Lust auf ein Eis habe ich schon, aber ich esse erst später.