
beistehen
Jemanden in einer schwierigen Situation, bei einem Problem oder in einer Notlage unterstützen und ihm helfen. Das Verb wird mit einem Dativobjekt verwendet.
In dieser schweren Zeit haben mir meine Freunde immer beigestanden.
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Jemanden in einer schwierigen Situation, bei einem Problem oder in einer Notlage unterstützen und ihm helfen. Das Verb wird mit einem Dativobjekt verwendet.
In dieser schweren Zeit haben mir meine Freunde immer beigestanden.
„Beistehen“ ist ein trennbares Verb. In Hauptsätzen steht die Vorsilbe „bei“ am Ende, während sie in Nebensätzen und im Infinitiv mit dem Verb verbunden bleibt.
Ein guter Freund steht dir in der Not immer bei.
Das Verb setzt sich aus der Präposition „bei“ und dem Verb „stehen“ zusammen. Die wörtliche Bedeutung „daneben stehen“ wird hier im übertragenen Sinn als „unterstützen“ verwendet.
Ich werde dir bei dieser Entscheidung beistehen.
Die Person, der geholfen wird, steht immer im Dativ. Man steht „jemandem“ bei, nicht „jemanden“.
Er ist seinem Bruder während der Krankheit beigestanden.
Eine sehr häufige und schöne Wendung ist, jemandem „mit Rat und Tat beistehen“. Das bedeutet, man hilft sowohl mit guten Ratschlägen als auch mit praktischer Unterstützung.
Meine Eltern haben mir beim Umzug mit Rat und Tat beigestanden.
Helfen ist allgemein und kann auch praktische Unterstützung bei einer Tätigkeit bezeichnen. Beistehen hebt den persönlichen Rückhalt für jemanden in einer schwierigen Situation oder Notlage hervor. Für konkrete Aufgaben passt helfen oft besser, für das Begleiten durch eine schwere Zeit beistehen.

Nach dem Unfall stehe ich Lea in dieser schweren Zeit bei.
Nach dem Unfall helfe ich Lea beim Einkaufen und Kochen.