beordern
Jemanden offiziell anweisen oder befehlen, sich an einen bestimmten Ort zu begeben. Wird häufig im militärischen oder dienstlichen Kontext verwendet.
Der Soldat wurde an die Front beordert.

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Jemanden offiziell anweisen oder befehlen, sich an einen bestimmten Ort zu begeben. Wird häufig im militärischen oder dienstlichen Kontext verwendet.
Der Soldat wurde an die Front beordert.

Das Verb „beordern“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Verbstamm „ordern“ verbunden.
Man hat ihn in die Zentrale beordert.
Die typische Satzstruktur ist „jemanden (Akkusativ) + an einen Ort (Richtung) beordern“. Das Ziel der Anweisung wird meist mit einer Präposition wie „nach“, „in“, „an“ oder „zu“ angegeben.
Die Polizistin wurde an den Unfallort beordert.
In dieser Bedeutung gehört das Wort zur formellen Sprache und wird hauptsächlich im militärischen, polizeilichen oder diplomatischen Kontext verwendet. Es drückt einen offiziellen Befehl aus.
Die Einheit wurde zu einem Sondereinsatz beordert.
Außerhalb eines offiziellen Kontextes hat „beordern“ einen sehr autoritären und befehlenden Unterton. Man verwendet es, um auszudrücken, dass jemand auf eine nicht verhandelbare Weise herbeigerufen wird.
Nach dem Fehler beorderte der Trainer den Spieler sofort vom Feld.
„schicken“ und „beordern“ können beide bedeuten, dass eine Person an einen bestimmten Ort gehen soll. „schicken“ ist neutral und sehr allgemein. Es passt im Alltag, bei der Arbeit oder in der Familie. „beordern“ klingt viel offizieller, strenger oder dringlicher. Man benutzt es oft, wenn eine Person eine Anweisung von einer Behörde, vom Militär oder von einer Leitung bekommt. Im normalen Alltag klingt „beordern“ schnell hart oder übertrieben. „schicken“ passt also für viele Situationen, „beordern“ eher für klare Befehle oder offizielle Anweisungen.

Am Morgen wurde die Ärztin wegen eines Notfalls in eine andere Abteilung beordert.
Der Chef hat Max zum Kopierer geschickt, weil die Unterlagen fehlten.