
beordern
Jemanden offiziell anweisen oder befehlen, sich an einen bestimmten Ort zu begeben. Wird häufig im militärischen oder dienstlichen Kontext verwendet.
Der Soldat wurde an die Front beordert.
beordern – beorderte – hat beordert
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Jemanden offiziell anweisen oder befehlen, sich an einen bestimmten Ort zu begeben. Wird häufig im militärischen oder dienstlichen Kontext verwendet.
Der Soldat wurde an die Front beordert.

Jemanden (oft in einem befehlenden oder dringlichen Ton) auffordern, an einen bestimmten Ort zu kommen.
Der Chef beorderte alle Mitarbeiter sofort in sein Büro.
| ich | beordere beordre |
|---|---|
| du | beorderst |
| er/sie/es | beordert |
| wir | beordern |
| ihr | beordert |
| sie | beordern |
| ich | beorderte |
|---|---|
| du | beordertest |
| er/sie/es | beorderte |
| wir | beorderten |
| ihr | beordertet |
| sie | beorderten |
| ich | habe beordert |
|---|---|
| du | hast beordert |
| er/sie/es | hat beordert |
| wir | haben beordert |
| ihr | habt beordert |
| sie | haben beordert |
| du | beorder! beordere!, beordre! |
|---|---|
| ihr | beordert! |
| Sie | beordern Sie! |
| ich | hatte beordert |
|---|---|
| du | hattest beordert |
| er/sie/es | hatte beordert |
| wir | hatten beordert |
| ihr | hattet beordert |
| sie | hatten beordert |
| ich | werde beordern |
|---|---|
| du | wirst beordern |
| er/sie/es | wird beordern |
| wir | werden beordern |
| ihr | werdet beordern |
| sie | werden beordern |
| ich | beordere beordre |
|---|---|
| du | beorderst |
| er/sie/es | beordere beordre |
| wir | beordern |
| ihr | beordert |
| sie | beordern |
Für die indirekte Rede.
| ich | beorderte |
|---|---|
| du | beordertest |
| er/sie/es | beorderte |
| wir | beorderten |
| ihr | beordertet |
| sie | beorderten |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | beordern |
|---|---|
| mit zu | zu beordern |
| Partizip I | beordernd |
| Partizip II | beordert |
Das Verb „beordern“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „be-“ bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Verbstamm „ordern“ verbunden.
Man hat ihn in die Zentrale beordert.
Ich weiß nicht, warum der Abteilungsleiter mich zu sich beordert hat.
Die typische Satzstruktur ist „jemanden (Akkusativ) + an einen Ort (Richtung) beordern“. Das Ziel der Anweisung wird meist mit einer Präposition wie „nach“, „in“, „an“ oder „zu“ angegeben.
Die Polizistin wurde an den Unfallort beordert.
Der Manager beorderte seinen Assistenten nach Frankfurt.
In dieser Bedeutung gehört das Wort zur formellen Sprache und wird hauptsächlich im militärischen, polizeilichen oder diplomatischen Kontext verwendet. Es drückt einen offiziellen Befehl aus.
Die Einheit wurde zu einem Sondereinsatz beordert.
Alle verfügbaren Ärzte wurden ins Krisengebiet beordert.
Außerhalb eines offiziellen Kontextes hat „beordern“ einen sehr autoritären und befehlenden Unterton. Man verwendet es, um auszudrücken, dass jemand auf eine nicht verhandelbare Weise herbeigerufen wird.
Nach dem Fehler beorderte der Trainer den Spieler sofort vom Feld.
Sie wurde von ihren Eltern nach Hause beordert.
Auffordern kann eine freundliche oder strenge Bitte sein, an einen Ort zu kommen. Beordern betont dagegen eine offizielle, dringliche oder befehlende Anweisung, sich dorthin zu begeben. Ohne besonderen Autoritätsanspruch passt auffordern; bei einer dienstlichen Anordnung passt beordern.

Die Vorgesetzte beordert den Mitarbeiter sofort in ihr Büro.
Die Vorgesetzte fordert den Mitarbeiter auf, in ihr Büro zu kommen.