
Bergleute
Die Pluralform für Personen (meist Männer, aber auch Frauen), die beruflich in einem Bergwerk arbeiten, um Rohstoffe wie Kohle, Erze oder Salz abzubauen.
Früher arbeiteten Tausende Bergleute in den Zechen des Ruhrgebiets.
Bergleute
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Die Pluralform für Personen (meist Männer, aber auch Frauen), die beruflich in einem Bergwerk arbeiten, um Rohstoffe wie Kohle, Erze oder Salz abzubauen.
Früher arbeiteten Tausende Bergleute in den Zechen des Ruhrgebiets.
„Bergleute“ setzt sich aus „Berg“ und „Leute“ zusammen. Es bedeutet wörtlich „Berg-Leute“ und meint Personen, die in einem Berg, also in einem Bergwerk, arbeiten.
Die Arbeit der Bergleute war extrem hart und gefährlich.
Die Endung „-leute“ bildet einen kollektiven Plural für Personengruppen, oft für Berufe. Dieser Begriff ist geschlechtsneutral und umfasst alle Personen in diesem Beruf.
Auch Feuerwehrleute und Kaufleute sind solche Sammelbegriffe.
Das Wort gehört zur Wortfamilie rund um den Bergbau. Verwandte Begriffe sind „der Bergbau“ (die Industrie) und „das Bergwerk“ (der Ort, die Mine).
Der Bergbau hat die Region über Jahrhunderte geprägt.
Bergleute haben in Deutschland, besonders in Regionen wie dem Ruhrgebiet oder dem Erzgebirge, eine große historische und kulturelle Bedeutung. Der Beruf ist mit vielen Traditionen verbunden.
Zum Abschied sangen die Bergleute ihr traditionelles Lied.
Kumpel ist eine traditionelle Bezeichnung für einen Bergarbeiter unter Tage. Bergleute bezeichnet allgemein mehrere Personen, die beruflich in einem Bergwerk arbeiten. In einem traditionellen Bergbaukontext kann man von Kumpeln sprechen; als allgemeine Berufsbezeichnung im Plural passt Bergleute.

Die Bergleute arbeiten unter Tage in einem Kohlebergwerk.
Mein Großvater arbeitete als Kumpel unter Tage in einem Kohlebergwerk.