beschämend
Ein Gefühl von Scham, Peinlichkeit oder Unehre verursachend.
Das Ergebnis der Prüfung war für ihn zutiefst beschämend.

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Ein Gefühl von Scham, Peinlichkeit oder Unehre verursachend.
Das Ergebnis der Prüfung war für ihn zutiefst beschämend.

Das Adjektiv „beschämend“ ist die Partizip-I-Form des Verbs „beschämen“. Es leitet sich vom Nomen „die Scham“ ab und bedeutet wörtlich „Scham verursachend“.
Sein Verhalten auf der Party war für alle Anwesenden beschämend.
„Beschämend“ wird oft verwendet, um ein Urteil über eine Situation oder ein Verhalten abzugeben. Typische Kombinationen sind „ein beschämendes Ergebnis“, „ein beschämendes Verhalten“ oder „eine beschämende Niederlage“.
Die Mannschaft musste eine beschämende Niederlage hinnehmen.
Um die starke negative Emotion zu betonen, wird „beschämend“ häufig mit Adverbien wie „zutiefst“, „absolut“ oder „einfach“ kombiniert.
Ich finde es zutiefst beschämend, wie mit den alten Menschen umgegangen wird.
„peinlich“ und „beschämend“ können beide ausdrücken, dass etwas Scham auslöst. „peinlich“ benutzt man sehr oft im Alltag, auch für kleine unangenehme Momente, zum Beispiel einen Versprecher oder ein Missgeschick. „beschämend“ klingt stärker und ernster. Es passt eher, wenn ein Verhalten oder eine Situation moralisch schlecht wirkt oder jemand sich wirklich schämen sollte. Kurz gesagt: Ein kleiner Fehler kann peinlich sein; ein unfairer oder würdeloser Umgang mit Menschen ist eher beschämend.

Das Verhalten der Gruppe gegenüber dem neuen Schüler war beschämend.
Gestern war es ihm peinlich, weil er den Namen seiner Kollegin vergessen hatte.